Nikkei, Topix und Co. Asiatische Börsen sind vor der Fed-Sitzung unter Druck

Die asiatischen Händler sind zurückhaltend.
Hongkong Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch weiter nachgegeben. Vor den Ergebnissen der Sitzung der US-Notenbank Fed hielten sich die Anleger zurück. Auch die harte Gangart der Regierung in Peking gegenüber chinesischen Firmen mit Börsennotierungen im Ausland drückte weiter auf die Stimmung.
"China und die US-Notenbank sind die beiden wichtigsten Themen für heute", sagte Tai Hui, Stratege bei JPMorgan Asset Management. Auch die Frage, ob die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ein Risiko für das Wachstum in den Vereinigten Staaten und Europa darstelle, sorge für Verunsicherung. Nach den Turbulenzen am Vortag mahnten die staatlichen Finanzmedien in der Volksrepublik zur Ruhe.
Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen legte 0,4 Prozent zu. Die Börse in Schanghai lag dagegen 0,4 Prozent im Minus.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent auf 27.582 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index sank um fast ein Prozent auf 1920 Punkte. Der Technologieinvestor Softbank, der auch stark in chinesische Technologiewerte investiert ist, büßte knapp fünf Prozent ein. Die chinesischen Aufsichtsbehörden hatten zuletzt die Daumenschrauben im Technologiesektor angezogen.
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