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Nikkei, Topix & Co. Asiens Börsen im Plus – Trump-Abe-Treffen im Fokus

Die Börsianer blicken gebannt auf die Gespräche zwischen Trump und dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Der Nikkei verbucht ein Plus.
Update: 27.05.2019 - 09:33 Uhr Kommentieren
Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa
Tokio

Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens.

(Foto: dpa)

Tokio In der Hoffnung auf Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Japan steigen Anleger in den Tokioter Aktienmarkt ein. Der Nikkei-Index legte am Montag um 0,3 Prozent auf 21.181 Punkte zu. Mut schöpften Investoren vor allem aus den Medienberichten vom Wochenende über die positive Stimmung beim Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump bei dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe, sagte Analyst Ryohei Yoshida vom Brokerhaus Daiwa. Trump hatte per Twitter mitgeteilt, dass die Verhandlungen gute Fortschritte machten.

Vor diesem Hintergrund griffen Investoren unter anderem bei exportorientierten Werten zu. Die Aktien der Elektronik-Konzerne Sony und Hitachi sowie des Autobauers Subaru gewannen bis zu 1,8 Prozent.

Die chinesische Börse in Schanghai gewann 1,2 Prozent auf 2887 Punkte. Hier wetteten Investoren Börsianern zufolge auf Konjunkturhilfen der Regierung in Peking, um die Belastungen durch den Zollstreit mit den USA abzufedern.

Ministerpräsident Li Keqiang hatte am Freitag bereits angekündigt, die Mehrwertsteuer für die Industrie niedrig zu halten und die Unternehmen zu Innovationen ermutigen zu wollen.

Der US-Handelskonflikt mit China und die Debatte um Huawei stehen auch weiterhin im Fokus der Anleger. Der Huawei-Chef Ren Zhengfei hält Vergeltungsmaßnahmen Chinas gegen Apple für unwahrscheinlich. „Das wird erstens nicht geschehen, und wenn das doch passieren sollte, werde ich der erste sein, der dagegen protestiert“, sagte er der Agentur „Bloomberg“.

Der Huawei-Gründer räumte ein, dass die Exportbeschränkungen durch die Regierung von US-Präsident Trump den zweijährigen Vorsprung, den sich der chinesische Netzwerkausrüster und Handyhersteller gegenüber der Konkurrenz aufgebaut hat, beeinträchtigen könnte. Er betonte jedoch, dass Huawei entweder seine Chipversorgung erhöhen oder Alternativen finden werde, um bei Smartphones und 5G vorne zu bleiben.

Die USA hatten Huawei vor wenigen Tagen auf eine schwarze Liste gesetzt, die es US-Firmen untersagt, mit dem Unternehmen Geschäfte zu tätigen. Trump wirft dem Konzern vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

Der Euro legte im fernöstlichen Handel zum Wochenstart zum Dollar leicht zu. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1213 Dollar. Zum Yen stieg die US-Währung auf 109,45 Yen. Im Vergleich zum US-Dollar legte der Euro am Morgen etwas auf 1,1210 Dollar zu. Am Devisenmarkt war die Lage zum Wochenstart generell ruhig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Freitagnachmittag auf 1,1187 Dollar festgesetzt.

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