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Nikkei, Topix & Co Aussicht auf steigende US-Zinsen treibt Asien-Börsen

Die US-Notenbank hatte am Freitag eine weitere Zinserhöhung signalisiert. Das versetzte die Anleger in Fernost zum Wochenbeginn in Kauflaune.
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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AFP
Börse Tokio

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel.

(Foto: AFP)

Tokio Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Montag auch Börsianer in Asien in ihren Bann gezogen. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index knapp ein Prozent fester bei 22.799 Punkten, der breiter gefasste Topix-Index legte 1,2 Prozent auf 1728 Zähler zu. Auch die asiatischen Märkte außerhalb Japans und die Börsen in China und Hongkong verzeichneten deutliche Gewinne.

Als einer der Gründe für die jüngste Rally machten Börsenexperten den schwächeren Dollar aus. Er rutschte am Freitag ab, nachdem sich US-Notenbankchef Jerome Powell auf der Notenbank-Konferenz in Jackson Hole für eine Fortsetzung des bisherigen Kurses der behutsamen Zinserhöhungen ausgesprochen hatte. Damit seien Spekulationen, die Fed könne die Zinsen schneller anheben als bisher prognostiziert, im Keim erstickt worden, sagte Marktanalyst Michael McCarthy vom Broker CMC Markets. Dies wiederum habe den US-Index S&P 500 auf ein Rekordhoch geschoben.

Außerdem komme es anderen Ländern entgegen, wenn der Dollar schwächer sei, da dies ihre Landeswährungen stärke, fügte Robert Carnell, Volkswirt bei der Bank ING, hinzu.

Für Erleichterung bei Anlegern in Asien sorgte auch, dass die chinesische Währung Yuan auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Wochen stieg und sich weiter von der psychologisch bedeutenden Sieben-Yuan-Marke entfernte, die zuletzt während der Finanzkrise 2008 erreicht wurde. Ein Dollar verbilligte sich auf 6,81 Yuan.

Finance Briefing
  • rtr
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