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Nikkei, Topix & Co. Börse in Hongkong im Aufwind – Tokio nur leicht im Plus

Die für Mittwoch erwartete Rücknahme des umstrittenen Auslieferungsgesetzes hat den Aktienmarkt in Hongkong beflügelt. In Tokio blieben Anleger vorsichtig.
Update: 04.09.2019 - 10:01 Uhr Kommentieren
Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: dpa
Tokio

Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Investoren in Hongkong reagierten erleichtert auf die neueste Ankündigung von Regierungschefin Carrie Lam. Laut Medienberichten will sie den Entwurf eines Auslieferungsgesetzes, der bislang nur auf Eis lag, nun doch formell zurückziehen. Damit würde sie nach monatelangen Protesten eine zentrale Forderung der Demonstranten in der chinesischen Sonderverwaltungszone erfüllen.

Der Börsenindex kletterte um mehr als drei Prozent. Auch auf dem chinesischen Festland gingen die Kurse nach oben. Der Shanghai Composite Index legte 0,9 Prozent zu, während der CSI 300, der Index der Standardwerte, um 0,8 Prozent anstieg.

Zudem stützten positive Konjunkturdaten die Börsen. Der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im August auf 52,1 Punkte, den höchsten Wert seit Mai. Der Index notiert nun seit Ende 2005 über der Marke von 50 Punkten, der Grenze zwischen Wachstum und Schrumpfung.

Furcht vor weltweiter Rezession in Tokio

Der Aktienmarkt in Tokio tendierte am Mittwoch uneinheitlich. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,1 Prozent höher bei 20.649 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,3 Prozent auf 1507 Zähler.

Insgesamt blieb die Stimmung an der japanischen Börse wegen zunehmender Furcht vor einer weltweiten Rezession gedrückt. Die US-Industrieproduktion schrumpfte im August erstmals seit drei Jahren, Neuaufträge und Einstellungszahlen brachen angesichts steigender Spannungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China ein.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 105,97 Yen und gab 0,2 Prozent auf 7,1660 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9867 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0974 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0831 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,2110 Dollar.

Mehr: Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Donnerstag nach China. Laut Forschungsinstitut Mercis könnten sich die Unruhen in Hongkong auf die Form des Besuchs auswirken.

  • rtr
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