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Nikkei, Topix und Co. Börse Tokio im Minus - Shanghai im Aufwind

Trotz durchwachsener Einzelhandelsumsätze legt der chinesische Markt zu. In Japan belastet die schleppende Coronavirus-Massenimpfungen die Stimmung.
17.05.2021 - 08:34 Uhr Kommentieren
Die Anleger in Asien gehen verunsichert in die neue Woche. Quelle: dpa
Finanzmärkte in Japan

Die Anleger in Asien gehen verunsichert in die neue Woche.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Tokio Wieder aufgeflammte Corona-Sorgen setzen dem japanischen Aktienmarkt zu. Der Nikkei-Index fiel am Montag um ein Prozent auf 27.814 Punkte. Die Börse Shanghai gewann dagegen 0,7 Prozent auf 3516 Zähler. Hier drängten Kursgewinne von Gesundheits- und Konsumwerten durchwachsene Konjunkturdaten in den Hintergrund.

Investoren richteten ihre Aufmerksamkeit auf kleinere und mittlere Konsumgüter-Firmen mit soliden Geschäftszahlen, sagte Xia Tian, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Minvest. Gefragt seien vor allem jene Firmen, die Preiserhöhungen durchsetzen und deren Produkte in den Sommermonaten beliebt seien.

In Japan lasteten die schleppenden Coronavirus-Massenimpfungen auf der Stimmung, sagte Norihiro Fujito, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Mitsubishi UFJ Morgan Stanley. Investoren trennten sich daher bevorzugt von den dortigen Index-Schwergewichten. Abwärts ging es auch Honda. Die Aktien fielen um 2,6 Prozent, nachdem der Autobauer vor Einbußen wegen des weltweiten Chip-Mangels gewarnt hatte.

Durchwachsene Konjunktur in China

Die Daten zu den chinesischen Einzelhandelsumsätzen verfehlten trotz solider Industrieproduktion die Erwartungen der Analysten und verunsicherten die Anleger. „Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen ist auf einem historischen Tiefstand, eine Rekordzahl von Kleinunternehmen klagt über knappe Lagerbestände, die Häfen sind überlastet, und Engpässe bei Halbleiterchips und Neu-/Gebrauchtwagen treiben die Preise in die Höhe“, sagte Michelle Meyer, US-Volkswirtin bei der Bank of America (BofA). Sie erwarte, dass sich die Teuerungsrate für Waren bis zum Jahresende wegen sinkender Nachfrage abschwächen werde und die Produktion wieder anziehe.

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    Das Wachstum der Industrie in China verlangsamte sich im April. Im abgelaufenen Monat verzeichnete die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in diesem Bereich einen Anstieg um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Daten des Nationalen Statistikamtes (NBS) am Montag zeigten. Die Daten entsprachen der Prognose der von Reuters befragten Analysten, zeigten aber eine Verlangsamung des Wachstums im Vergleich zum Anstieg von 14,1 Prozent im März.

    Chinas Wirtschaft zeigte im April eine stetige Verbesserung, aber es gebe neue Probleme, sagte das NBS zu den Daten. Die Regierung in Peking sprach bei einer Tagung des Politbüros von einer ungleichmäßigen Erholung, da die Wirtschaft nach der Pandemie noch keinen festen Boden unter den Füßen habe.

    Die Einzelhandelsumsätze stiegen im April im Jahresvergleich um 17,7 Prozent und blieben damit deutlich hinter dem von Analysten erwarteten Anstieg von 24,9 Prozent zurück. Im März hatten die Verbraucher die Konjunktur noch mit einem Sprung von 34,2 Prozent angeschoben.

    Mehr: US-Anleger nutzen die jüngsten Kursverluste zum Einstieg. Hauptgesprächsthemen bleiben der Preisdruck und die Aussichten für die US-Leitzinsen.

    • rtr
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