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Nikkei, Topix & Co. Entspannung im Zollstreit und EZB stützen Asiens Börsen

Anleger sind nach den Entspannungssignalen im Zollstreit und der Lockerung der Geldpolitik zuversichtlich. Beides hat die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft gedämpft.
Update: 13.09.2019 - 08:54 Uhr Kommentieren
Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: dpa
Tokio

Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Die Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) und Anzeichen für Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenschluss zu Gewinnen verholfen. Der Tokioter Nikkei-Index schloss gut ein Prozent fester bei 21.988 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit mehr als vier Monaten.

"Die Risiko-Anlagen sollten von der lockeren Geldpolitik unterstützt werden, die noch eine Zeit lang bestehen bleiben sollte", sagte Esty Dwek, Chefstrategin bei Natixis. "Dennoch glauben wir, dass die Unsicherheit beim Handel und Wachstumssorgen nicht verschwinden werden." US-Präsident Donald Trump sagte, er könne sich auch ein vorläufiges Abkommen mit China vorstellen.

In einer Reuters-Umfrage gaben die meisten Volkswirte an, dass sich der Handelsstreit im kommenden Jahr verschärfen oder bestenfalls stagnieren dürfte. Die EZB hatte am Donnerstag den Zins gesenkt und neue Anleihenkäufe beschlossen.

Kommende Woche stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Bank von Japan an. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Fed ihren Zins ebenfalls heruntersetzt. Insidern zufolge tendiert die Bank von Japan dazu, ihre Geldpolitik nicht anzutasten, solange die Lage am Finanzmarkt stabil bleibt. Sie denke aber über Möglichkeiten noch tieferer Zinsen nach.

"Ich denke, die Aktienrally wird bald an Fahrt verlieren", sagte Tatsushi Maeno, Stratege bei der Vermögensverwaltung Okasan. "Es ist das typische 'kauf das Gerücht, verkauf die Nachricht' bei der Lockerung der Geldpolitik und wird nach den Entscheidungen in den USA und in Japan vorbei sein."

Mehr: EZB-Präsident Mario Draghi verkündet kurz vor seinem Abschied ein historisches Paket – und legt damit auch seine Nachfolgerin Lagarde auf niedrige Zinsen fest.

  • rtr
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