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Nikkei, Topix & Co Eskalation im Handelsstreit belastet Asiens Börsen

Die Furcht vor einer weiteren Eskalation im Handelsstreit drückt auch die asiatischen Börsen tief ins Minus. Kobe Steel zählt zu den größten Verlierern.
Update: 05.08.2019 - 09:46 Uhr Kommentieren
Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa
Aktienhandel

Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen des Zollstreits zwischen den USA und China fliehen Anleger aus den asiatischen Aktienmärkten. Der japanische Nikkei-Index verlor am Montag 1,7 Prozent auf 20.720 Punkte, und die Börse Shanghai büßte 1,1 Prozent auf 2835 Zähler ein.

Die chinesische Währung geriet ebenfalls unter Druck. Im Gegenzug übersprang der Dollar erstmals seit mehr als elf Jahren die psychologisch wichtige Marke von sieben Yuan. Ein Ende des Ausverkaufs sei nicht in Sicht, sagte Anlagestratege Ray Attrill von der National Australia Bank. „Wir gehen davon aus, dass es auf absehbare Zeit keine Lösung für den Handelskonflikt gibt.“ Vergangene Woche hatte US-Präsident Donald Trump überraschend angekündigt, sämtliche bisher verschonte chinesische Waren mit Strafzöllen zu belegen.

Zu den größten Verlierern am japanischen Aktienmarkt zählte Kobe Steel. Wegen des Zollstreits senkte der Stahlkocher sein Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2019/2020 auf umgerechnet 85 von 254 Millionen Euro. Auch dies sei noch sehr ehrgeizig, schrieb Analyst Thanh Ha Pham von der Investmentbank Jefferies.

Kobe-Titel stürzten um 15 Prozent ab. Die Papiere von Yahoo Japan verloren 12,5 Prozent. Umsatz und Gewinn des Suchmaschinen-Betreibers seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagten Börsianer. Das Unternehmen erlöste umgerechnet zwei Milliarden Euro und machte einen Netto-Gewinn von 232 Millionen Euro.

Mehr: Ausländische Hacker haben deutsche Unternehmen attackiert. Dabei sollen sie es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Spur führt nach China.

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  • rtr
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