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Nikkei, Topix & Co. EZB-Pessimismus zieht Asiens Kurse ins Minus

Die düsteren Konjunktur-Aussichten der EZB lasten auch auf den Börsen in Asien. Die wichtigsten Indizes verlieren deutlich.
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Vor einem Börsenvideofenster in Tokio Quelle: Reuters
Japan

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio

(Foto: Reuters)

TokioAus Furcht vor einer weltweiten Konjunktureintrübung haben Anleger in Asien am Freitag das Weite gesucht. „Am Markt herrscht derzeit eine große Unsicherheit über die weltweite wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Shogo Maekawa, Investment-Stratege bei JPMorgan Asset Management.

So malte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag ein dunkles Bild für die Konjunktur der Euro-Zone. Er verschob die Zinswende auf mindestens 2020 und kündigte neue Geldspritzen für Banken an. Hinzu kamen unerwartet schwache Wirtschaftsdaten aus China: Die Exporte brachen im Februar um 20,7 Prozent ein. Analysten hatten mit einem Minus von 4,8 Prozent gerechnet.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss zwei Prozent tiefer bei 21.025 Punkten. Das war der tiefste Stand seit Mitte Februar. Der chinesische Bluechip-Index CSI300 rutschte um 3,8 Prozent ab. Auch in Hongkong und Südkorea notierten die Indizes deutlich im Minus.

An der Börse in Japan standen vor allem die Aktien von Banken und Versicherungskonzernen unter Druck. Daiichi Life Holdings und T&D Holdings verloren je rund fünf Prozent. Mitsubishi UFJ Financial gaben 2,3 Prozent nach. Verluste gab es auch bei Aktien von konjunkturabhängigen Unternehmen wie Schiffsbauer. Mitsui OSK und Nippon Yusen rutschten um je drei Prozent ab.

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  • rtr
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