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Nikkei, Topix & Co. Handelskonflikt belastet Asiens Börsen

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA löst weiter Sorgen auch an den Börsen in Fernost aus. Der japanische Nikkei-Index startet mit Verlusten in den Tag.
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Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa
Tokio

Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens.

(Foto: dpa)

TokioDer Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Anleger in Asien auch zum Wochenschluss belastet. Dabei spielten Sorgen eine Rolle, dass der Handelskonflikt sich zu einem umfassenden strategischen Machtkampf zwischen den beiden weltweit führenden Volkswirtschaften ausweiten könnte.

US-Präsident Donald Trump stellte am Donnerstag zwar in Aussicht, dass der Streit um den Telekomausrüster und Smartphonehersteller Huawei im Rahmen eines Handelsabkommens mit China gelöst werden könnte. Zugleich bezeichnete er das Unternehmen aber als „sehr gefährlich“.

In Tokio gab der Nikkei 0,6 Prozent nach auf 21.029 Zähler. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktien ohne Japan bewegte sich kaum von seinem am Donnerstag erreichten Vier-Monats-Tief und steuerte auf den dritten Wochenverlust in Folge zu.

Unterdessen hat die Teuerung in Japan im April etwas angezogen. Die Preise stiegen in der Kernrate ohne die stark schwankenden Preise für frische Lebensmittel um 0,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Experten hatten mit einer Teuerungsrate in dieser Höhe gerechnet. Werden zusätzlich Energiepreise herausgerechnet, zogen die Lebenshaltungskosten um 0,6 Prozent an. Das ist zwar die höchste Inflationsrate seit Juni 2016, aber immer noch weit vom Ziel der Bank von Japan von zwei Prozent entfernt.

Japans Wirtschaft hat zwar dank eines positiven Außenbeitrags im ersten Quartal überraschend Wachstum geschafft. Dennoch macht der Handelsstreit zwischen den USA und China dem asiatischen Land zu schaffen. Die Ausfuhren sind zuletzt den fünften Monat in Folge zurückgegangen. Zudem schwächelt der private Konsum.

Der Dollar bewegte sich kaum. Die US-Währung kostete 109,62 Yen, der Euro notierte bei 1,1181 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 1,0036 Dollar beziehungsweise 1,1223 Euro gehandelt.

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