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Nikkei, Topix & Co Handelsstreit drückt Asiens Börsen ins Minus – Nikkei verliert fast drei Prozent

Anleger in Asien zeigen sich angesichts des sich weiter zuspitzenden Handelsstreits zwischen den USA und China besorgt. Der Nikkei schloss fast drei Prozent tiefer.
Update: 06.08.2019 - 09:23 Uhr Kommentieren
Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa
Aktienhandel

Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Die Furcht der Anleger vor einem ausgewachsenen Handelskrieg zwischen den USA und China drückt die japanische Börse auf ein Sieben-Monats-Tief. Der Nikkei-Index verlor am Dienstag bis zu 2,9 Prozent auf 20.110,76 Punkte. Die Börse Shanghai gab zeitweise 3,1 Prozent nach und notierte mit 2733,92 Zählern auf dem tiefsten Stand seit fast sechs Monaten. Zuvor waren auch die Kurse an den US-Börsen eingebrochen.

Unterdessen fiel an den Devisenbörsen außerhalb des chinesischen Festlandes der Yuan auf ein Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich im Gegenzug um bis zu 0,6 Prozent auf 7,1397 Yuan. An den chinesischen Festlandbörsen stabilisierten sich die Kurse dagegen. Ein Dollar kostete dort 7,0424 Yuan.

Die USA stuften China offiziell als ein Land ein, dass seine Währung zugunsten unlauterer Vorteile im Welthandel manipuliert, nachdem die Führung in Peking es am Montag zugelassen hatte, dass der Yuan auf den tiefsten Stand seit mehr als elf Jahren fällt – offenbar als Reaktion auf neue Strafzölle, die US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche angekündigt hatte.

„Die Einstufung Chinas als Währungsmanipulator gibt den USA die Legitimation zu weiteren Schritten“, sagte Norihiro Fujito, Anlagestratege bei der Investmentbank Mitsubishi UFJ Morgan Stanley. Anleger befürchteten, dass die US-Strafzölle auf bislang verschonte chinesische Waren nicht nur zehn, sondern 25 Prozent betragen werden. „Dies scheint ein langwieriger Handelskrieg ohne eine schnelle Lösung zu werden.“

Am japanischen Aktienmarkt gerieten vom Auslandsgeschäft abhängige Werte unter Verkaufsdruck. So fielen die Aktien des Autobauers Toyota, des Technologie-Investors Softbank oder des Elektronik-Konzerns Panasonic um bis zu drei Prozent.

Mehr: Ausländische Hacker haben deutsche Unternehmen attackiert. Dabei sollen sie es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Spur führt nach China.

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