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Nikkei, Topix & Co. Handelsstreit drückt Börsen in Asien ins Minus

Die Börse in Tokio stand am Mittwoch unter Druck. Der Leitindex der Börse Shanghai fiel um bis zu 0,7 Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief.
Update: 12.09.2018 - 09:57 Uhr Kommentieren
Geschäftsleute in Tokio. Quelle: AP
Japan

Geschäftsleute in Tokio.

(Foto: AP)

Tokio Die Furcht vor einem ausgewachsenen Handelskrieg zwischen den USA und China hat den asiatischen Börsen am Mittwoch erneut zugesetzt. Der Leitindex der Börse Shanghai fiel am Mittwoch um bis zu 0,7 Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief auf 2647,17 Punkte. Der Hang Seng aus Hongkong notierte mit 26.219,56 Zählern so niedrig wie zuletzt vor gut einem Jahr.

China beantragte bei der Welthandelsorganisation WTO die Genehmigung von Sanktionen gegen die USA wegen angeblich missachteter WTO-Regeln aus dem Jahr 2013. Anleger werteten dies als Möglichkeit für die Regierung in Peking, US-Präsident Donald Trump die Quittung für dessen Drohungen mit zusätzlichen Strafzöllen zu geben, sagte Analyst David Madden vom Online-Broker CMC Markets. „Die Beziehungen zwischen den USA und China waren vorher schon angespannt und werden sich wohl weiter verschlechtern.“

Die Börse in Tokio stand am Mittwoch ebenfalls unter Druck. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index sank um 0,3 Prozent auf 22.593 Punkte.

„Es gibt so viel Unsicherheit in den weltweiten Handelsbeziehungen“, sagte Anlagestratege Kazuhiko Suzuki vom Vermögensverwalter Shinkin Asset Management. Das gelte auch für die Gespräche zwischen Japan und den USA. Unterdessen bekräftigte US-Präsident Donald Trump, dass er im Zollstreit mit China eine harte Haltung vertrete. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel 0,5 Prozent.

Die Regierung in Tokio verhandelt ebenfalls mit den USA über ihre Handelsbeziehungen. Zu den größten Verlierern am japanischen Aktienmarkt zählten Maschinenbauer wie DMG Mori, Tsugami, Okuma und Makino Milling. Deren Titel verbilligten sich um bis zu 6,4 Prozent, nachdem der Branchenverband für August einen Rückgang des Auftragseingangs um 4,4 Prozent bekannt gegeben hatte.

Am Devisenmarkt in Fernost sank der Euro 0,1 Prozent auf 1,1592 Dollar. Zur japanischen Währung gab der Dollar dagegen 0,1 Prozent nach auf 111,47 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9735 Franken je Dollar und bei etwa 1,1286 Franken je Euro.

  • rtr
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