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Nikkei, Topix & Co Handelsstreit und enttäuschende Firmenbilanzen lasten auf Asiens Börsen

Die Furcht vor einer weiteren Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China trübt die Stimmung an Asiens Börsen. Der Nikkei schließt im Minus.
Update: 07.08.2019 - 09:00 Uhr Kommentieren
Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa
Aktienhandel

Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Aus Furcht vor einem nachlassenden Exportgeschäft ziehen sich Anleger aus japanischen Aktienwerten zurück. Der Nikkei-Index verlor am Mittwoch 0,3 Prozent auf 20.516 Punkte. Die Börse Shanghai hielt sich dagegen knapp im Plus bei 2781 Zählern.

Hier verbesserten Börsianern zufolge Hinweise auf Maßnahmen der chinesischen Zentralbank zur Stützung des Yuan die Stimmung. Außerdem kauften staatliche Geschäftsbanken verstärkt Dollar auf, sagten Insider. In den vergangenen Tagen hatten Kursverluste des Yuan Investoren weltweit in Unruhe versetzt.

„Eine weitere Abwertung wäre ebenso schädlich wie nützlich“, sagte Stefan Hofer, Chef-Anlagestratege der LGT Bank Asia. Sie würde die Kosten der Importeure in die Höhe treiben und Unternehmen, die Kredite in Fremdwährungen aufgenommen haben, stärker belasten. Gleichzeitig verbessert aber ein geringerer Wechselkurs die Wettbewerbschancen chinesischer Firmen auf dem Weltmarkt.

In Tokio setzten neben dem Zollstreit zwischen den USA und China enttäuschende Firmenbilanzen der Börse zu. Der Quartalsgewinn Sumco fiel um gut 18 Prozent. Die Aktie des Chipindustrie-Zulieferers brach daraufhin um mehr als neun Prozent ein. Die Titel von Kirin verloren fünf Prozent, nachdem der zweitgrößte japanische Bierbrauer einen Quartalsverlust von umgerechnet 61 Millionen Euro bekannt gegeben hatte.

Mehr: Ausländische Hacker haben deutsche Unternehmen attackiert. Dabei sollen sie es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Spur führt nach China.

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  • rtr
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