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Nikkei, Topix & Co. Hoffnung auf Entspannung im Handelsstreit treibt Japan-Börse an

Positive Signale aus den USA versetzen die Börsianer in Japan in Kauflaune. Der Leitindex Nikkei legt zum Handelsstart zu.
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Vor einem Börsenvideofenster in Tokio Quelle: AP
Japan

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio

(Foto: AP)

Tokio Ein schwächerer Yen hat den Börsen in Japan am Dienstag Rückenwind gegeben. Angetrieben von Kursgewinnen bei exportorientierten Unternehmen wie Auto- und Maschinenbauern kletterte der Nikkei-Index um 2,6 Prozent auf 20.864 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte 2,2 Prozent zu.

„Vor allem kurzfristig orientierte Investoren wie Hedegefonds verkaufen gerade den Yen und decken sich mit Aktien ein“, sagte Yutaka Miura, Analyst beim Broker Mizuho Securities. Devisenanleger griffen in den vergangenen Tagen vor allem beim Dollar zu.

Das schwächte wiederum Devisen wie den Yen oder den Euro. Eine günstigere heimische Währung hilft den Exportfirmen, da ihre Waren im Welthandel günstiger werden.

Die Aktien des Pickup-Truck-Herstellers Isuzu stiegen um 7,8 Prozent. Mazda legten 2,7 Prozent zu und Toyota gewannen 2,4 Prozent. Auf der Verliererseite standen die Titel von Toshiba mit einem Abschlag von 5,9 Prozent.

Der japanische Industriekonzern will laut einem Bericht des Wirtschaftsblatts „Nikkei“ seine Ergebnisprognose für das bis März laufenden Geschäftsjahr kappen. Zur Stimmungsaufhellung trug auch bei, dass Unterhändler aus Washington und Peking zu Beginn einer neuen Gesprächsrunde im Handelsstreit Zuversicht demonstrierten.

Zudem kamen aus den USA Signale, dass dort ein erneute Haushaltssperre vermieden werden könnte. Die Börsen in China profitierten von der Hoffnung auf eine baldige Lösung im Handelsstreit. Der Index in Shanghai und der chinesische Bluechips-Index CSI300 rückten je gut ein halbes Prozent vor.

Der Euro fiel in Fernost auf bis zu 1,1267 Dollar. Das war der niedrigste Stand seit zweieinhalb Monaten. Zur japanischen Währung lag die US-Devise bei 110,55 Yen, dem höchsten Wert seit sechs Wochen.

  • rtr
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