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Nikkei, Topix & Co. Kaum Bewegung an der Tokioter Börse

Wegen der Ostertage hat sich an der Börse in Tokio nicht viel getan. Der Nikkei schloss mit einem leichten Plus. Der Ölpreis steigt.
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Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa
Tokio

Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens.

(Foto: dpa)

TokioDie asiatischen Aktienmärkte haben sich am Montag nur wenig bewegt. Wegen des langen Osterwochenendes gab es bei geringem Handelsaufkommen zunächst kaum Impulse. Die Anleger blieben daher vorerst in Deckung, sagten Händler. Allerdings stieg der Ölpreis, weil die USA im Atomstreit mit dem Iran die Ölexporte der Islamischen Republik Regierungskreisen zufolge in Kürze vollständig lahmlegen wollen und Engpässe beim Erdöl befürchtet wurden.

An der Tokioter Börse schloss der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 22.217 Punkten. Der breitere Topix-Index gewann 0,1 Prozent auf 1618 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte kaum verändert. Die chinesische Börse in Shanghai gab rund ein Prozent nach.

Zu den Verlierern in Tokio zählte die japanische Großbank Mitsubishi UFJ Financial Group mit einem Kursabschlag von einem Prozent. Die Zeitung „Nikkei“ hatte berichtet, dass das Geldhaus eine Abschreibung von umgerechnet rund 800 Millionen Euro wegen Problemen bei der Entwicklung eines neuen Systems in der Kreditkartensparte vornimmt. An seinen Zielen für das laufende Geschäftsjahr halte der Konzern aber fest.

Am Devisenmarkt in Fernost notierte der Euro wenig verändert bei 1,1242 Dollar. Der Dollar bewegte sich zur japanischen Währung ebenfalls kaum bei 111,93 Yen.

US-Außenminister Mike Pompeo wird einem Insider zufolge noch am Montag ankündigen, dass die USA vom 2. Mai an keinem Land mehr Ausnahmen gewähren werden, das derzeit noch iranisches Öl importiert. Daraufhin stiegen die Ölpreise zwischenzeitlich um gut drei Prozent auf den höchsten Stand seit fast einem halben Jahr.

Die führende Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich auf 74,30 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit so viel wie zuletzt am 1. November. Später gab der Preis wieder etwas nach auf 73,63 Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI legte zwischenzeitlich auf 65,87 Dollar zu und erreichte den höchsten Stand seit dem 30. Oktober. Wegen Lieferausfällen in den Krisenländern Venezuela und Libyen ist die Lage am Ölmarkt ohnehin angespannt.

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