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Nikkei, Topix & Co. Märkte unter Druck: Chinas wichtigster Börsenindex sackt ab

Donald Trump setzt den chinesischen Aktienmärkten zu Wochenbeginn zu. Der US-Präsident könnte ab dem kommenden Freitag die Zölle für Einfuhren aus Peking erhöhen.
Update: 06.05.2019 - 09:34 Uhr Kommentieren
Vor einer Börsentafel in China. Quelle: AFP
Aktienkurse

Vor einer Börsentafel in China.

(Foto: AFP)

PekingDie chinesischen Aktienmärkte sind zum Wochenauftakt wegen des drohenden Scheiterns der Handelsgespräche zwischen den USA und China unter Druck geraten. US-Präsident Trump will die Sonderzölle auf Wareneinfuhren aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar schon ab Freitag von zehn auf 25 Prozent erhöhen. Das verkündete der Präsident via Twitter. Einem Medienbericht zufolge erwägt China, noch in dieser Woche die Handelsgespräche mit den USA abzubrechen.

Das wichtigste Börsenbarometer CSI300 gab am Montag um 6,1 Prozent nach, während der Shanghai-Composite-Index 6 Prozent verlor. In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index um 3,1 Prozent. In Japan und Südkorea blieben die Börsen geschlossen.

„An den Märkten wird die Situation jetzt neu bewertet, weil man bislang davon ausgegangen war, dass die Verhandlungen ihrem Ende zugehen“, sagte Analyst Ken Cheung von der Mizuho Bank in Hongkong.

Die chinesische Landeswährung Yuan fiel im frühen Handel mit 6,7994 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten. Der Offshore-Yuan, also die Währung, die außerhalb von Festlandchina gehandelt wird, fiel sogar um 1,3 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 2016.

Als sicherer Hafen gefragt war hingegen der japanische Yen, der auf den höchsten Stand seit fünf Wochen kletterte. Der Euro notierte im asiatischen Handel kaum verändert. Er hielt sich bei 1,1190 Dollar.

Trotz Trumps Ankündigung sollen die Handelsgespräche zwischen den USA und China diese Woche fortgesetzt werden. Der Besuch von Vize-Ministerpräsident und Verhandlungsführer Liu He in Washington werde aber verkürzt, berichtete die „South China Morning Post“ am Montag unter Berufung auf mit den jüngsten Plänen vertraute Personen. Liu wird demzufolge am Donnerstag nach Washington reisen, drei Tage später als eigentlich geplant. Er werde bereits am Freitag wieder nach China zurückkehren.

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