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Nikkei, Topix und Co. Nachlassende Inflationsangst beflügelt Anleger in Japan

Die japanischen Indizes Nikkei und der Topix beenden den Handel in der Gewinnzone. Grund sind offenbar die nachlassenden Inflationssorgen der Anleger.
21.05.2021 - 05:04 Uhr Kommentieren
Aus japanischen Verbraucherpreise sind gesunken. Quelle: dpa
Finanzmärkte in Japan

Aus japanischen Verbraucherpreise sind gesunken.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Tokio Kursgewinne an der Wall Street haben Anleger zum Einstieg in den japanischen Aktienmarkt ermuntert. Nachlassende Inflationssorgen hoben ihre Stimmung am Freitag ebenfalls. Der Nikkei-Index stieg um 0,8 Prozent auf 28.318 Punkte. Der breiter gefasste Topix schloss 0,5 Prozent höher über 1900 Punkten. Verluste bei Finanz- und Konsumgüter-Werten drückten die Börse Shanghai dagegen 0,5 Prozent ins Minus auf 3489 Zähler.

Japan-Investoren trauten sich wieder Käufe zu, da Aktien nach den Rücksetzern der vergangenen Wochen wieder relativ günstig seien, sagte Jun Morita, Chef-Analyst des Vermögensverwalters Chibagin. Die Aussicht auf stabil niedrige Zinsen in den USA gäben ebenfalls Auftrieb.

Zu den Favoriten am japanischen Aktienmarkt gehörte Takeda mit einem Kursplus von 1,4 Prozent. Dem Wirtschaftsblatt „Nikkei“ zufolge will der US-Konzern Moderna seinen Coronavirus-Impfstoff in Asien produzieren. Die japanische Pharmafirma Takeda hat den Zulassungsantrag des Vakzins in Japan organisiert.

Inflation in Japan geht zurück

Die japanische Regierung veröffentlichte außerdem aktuelle Inflationsdaten: Demnach sind die japanischen Verbraucherpreise im April um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist der neunte Rückgang in Folge, wie die von der Regierung erhobenen Daten zeigten. Der Rückgang des Verbraucherpreisindexes (VPI) war kleiner als die ursprüngliche Marktprognose, die von 0,2 Prozent ausging.

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    „Die Inflation fiel im April, aber das war fast ausschließlich auf einen Einbruch der Handytarife zurückzuführen“, sagte Tom Learmouth, Ökonom bei Capital Economics. Laut den Angaben der Regierung fielen die Kommunikationspreise, einschließlich der Mobiltelefongebühren, im April um 26,5 Prozent.

    Japans Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal. Analysten erwarten, dass es für das kommende Quartal kaum eine Erholung geben wird, da neue Coronavirus-Infektionen die Regierung dazu zwangen, den Ausnahmezustand wieder einzuführen, was den ohnehin schwachen Konsum beeinträchtigte.

    Mehr: Nach dem jüngsten Kursrutsch tasten sich Anleger an die Aktienmärkte zurück. Auch die Papiere von Tesla legen zu.

    • rtr
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