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Nikkei, Topix & Co. Neue Konjunkturhilfe stützt Chinas Börse – Nikkei schließt tiefer

Eine Abwertung des chinesischen Yuan und die Konjunkturprognosen des IWF drücken die Stimmung der Anleger in Fernost. Chinas Regierung hilft stützt die Börse Shanghai.
Update: 09.10.2018 - 08:40 Uhr Kommentieren
Chinas Notenbank lockerte inmitten wachsender Sorgen vor negativen Folgen des Handelsstreits mit den USA die Finanzvorschriften für die Banken der Volksrepublik. Quelle: Reuters
Yuan

Chinas Notenbank lockerte inmitten wachsender Sorgen vor negativen Folgen des Handelsstreits mit den USA die Finanzvorschriften für die Banken der Volksrepublik.

(Foto: Reuters)

Shanghai Neue Hilfen der chinesischen Regierung zur Ankurbelung der Konjunktur stabilisieren den Aktienmarkt in der Volksrepublik. Die Börse Shanghai hielt sich am Dienstag knapp im Plus, nachdem sie am Vortag um fast vier Prozent eingebrochen war.

Der Staat will Steuernachlässe auf Exporte erhöhen und die Rückerstattung beschleunigen. „Dies ist der effektivste Weg, um die Beeinträchtigungen durch den Handelskrieg mit den USA abzufedern und den Arbeitsmarkt zu stabilisieren“, urteilten die Analysten der OCBC Bank.

Außerhalb Chinas bereitete Anlegern die drohende Abkühlung der Konjunktur in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft weiterhin Kopfschmerzen. In Japan gerieten Aktien von Unternehmen mit einem großen China-Geschäft unter Verkaufsdruck. Der Nikkei-Index verlor 1,4 Prozent auf 23.445 Punkte. Ein Teil der Verluste ging allerdings auf das Konto von Nachhol-Effekten, weil die Tokioter Börse am Montag feiertagsbedingt geschlossen war.

Zuvor hatte am Dienstag eine Abwertung des chinesischen Yuan die asiatischen Aktienmärkte belastet. Zusätzlich gedrückt wurde die Stimmung durch die jüngsten Konjunkturprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF), der angesichts der Handelsstreitigkeiten mit einem weltweit geringeren Wachstum rechnet. „Die Risikofreude ist gedämpft, und die Aktienkurse gehen überall zurück“, schrieben die Experten von JPMorgan.

Die chinesische Notenbank hatte sich entschieden, den Yuan unter die Schwelle von 6,90 zum Dollar fallen zu lassen. Der Schritt dürfte den chinesischen Exporteuren zugutekommen, und die Aktienmärkte des Landes legten auch leicht zu. Allerdings hatten sie am Montag noch mehr als vier Prozent nachgegeben.

Als sicheren Hafen wählten die Investoren den Yen: Der Dollar notierte zur japanischen Währung schwächer mit 113,14 Yen.

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  • rtr
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