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Nikkei, Topix & Co Nikkei-Index weiter leicht im Plus – Terumo-Aktien steigen zweistellig

In Japan schauen die Anleger vorsichtig auf die Handelsgespräche zwischen den USA und China. Dennoch konnte der Nikkei seinen Aufwärtstrend halten.
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Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa
Aktienhandel

Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Hoffnungen auf einen Durchbruch im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten gestützt. Allerdings verhinderten Berichte, wonach Zollsenkungen noch nicht in trockenen Tüchern sind, größere Gewinne. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag am Freitag im Mittagshandel leicht im Plus, nachdem er zuvor bei 23.591 Zählern den höchsten Stand seit 13 Monaten erreicht hatte. In China legten die Kurse ebenfalls zu.

Das chinesische Handelsministerium erklärte am Donnerstag, dass sich beide Seiten auf eine schrittweise Aufhebung der gegenseitigen Strafzölle geeinigt hätten. Später äußerte sich der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro dem Sender Fox Business gegenüber zurückhaltender: „Es gibt keine Vereinbarung zu diesem Zeitpunkt, irgendwelche der bestehenden Zölle als Bedingung für das Teilabkommen in der ersten Phase zurückzunehmen.“

Für Gesprächsstoff in Tokio sorgten Firmenzahlen: Die Aktien des Medizintechnikunternehmens Terumo schnellten nach starken Ergebnissen im abgelaufenen Quartal um mehr als 14 Prozent auf ein Rekordhoch nach oben. Die Papiere von Rakuten sackten dagegen um fünf Prozent nach. Der Quartalsgewinn fiel in den drei Monaten bis September. Auf die Gewinne drückten die Investitionen in die Onlinehandels und Mobil-Sparte. Zudem sank der Wert der Beteiligung am Mitfahrdienst Lyft weiter.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 109,22 Yen und stagnierte bei 6,9750 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9945 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1051 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0989 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2815 Dollar.

Mehr: Die Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit treibt alle drei großen US-Indizes zu neuen Rekordmarken. Gegen den Trend stürzen die Aktien von Expedia stark ab.

  • rtr
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