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Nikkei, Topix & Co Schwache Daten belasten Chinas Börse - Tokio im Plus

Der Nikkei profitiert von den positiven Brexit-Nachrichten. An der Börse in Shanghai ist die Stimmung trüber – Grund sind chinesische Konjunkturdaten.
Update: 18.10.2019 - 08:42 Uhr Kommentieren
Tokios Börse startet entspannt in die Wochenmitte. Quelle: AP
Tokio

Tokios Börse startet entspannt in die Wochenmitte.

(Foto: AP)

Tokio Enttäuschende chinesische Konjunkturdaten trüben die Stimmung an der Börse Shanghai. Der dortige Leitindex verlor am Freitag 1,2 Prozent auf 2942 Punkte. Der japanische Nikkei-Index stieg dagegen um bis zu 0,9 Prozent auf ein Elf-Monats-Hoch von 22.649,85 Zählern. Dieser profitierte Börsianern zufolge unter anderem von der Prognose der Regierung, der Handelsdeal mit den USA werde dem japanischen Wachstum ein Zusatzschub von 0,8 Prozent geben.

Zudem seien Anleger erleichtert über den Kompromiss im Brexit-Streit. Gefragt waren vor allem Technologiewerte, die von einem optimistischen Ausblick des taiwanischen Chip-Herstellers TSMC profitierten. Dieser erwartet für das laufende Quartal ein zehnprozentiges Umsatzplus und will seine Investitionen hochfahren. Die japanischen Chip-Zulieferer Screen und Sumco gewannen bis zu acht Prozent.

Unterdessen drückte der Zollkonflikt mit den USA das chinesische Wachstum auf sechs Prozent, den niedrigsten Stand seit fast 30 Jahren. "Wir sind nicht mehr weit von einer fünf vor dem Komma entfernt", sagte Anlagestratege Greg McKenna vom Research-Haus McKenna Macro. Daran änderten auch die Geldspritzen der chinesischen Notenbank oder die Konjunkturprogramme der Regierung in Peking wenig.

Mehr: Handelskrieg, Konsumzurückhaltung und Überschuldung drücken auf das chinesische Wirtschaftswachstum. Das verschlechtert auch die Aussichten für Deutschland.

  • rtr
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