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Nikkei, Topix & Co Schwache US-Daten bremsen Asiens Börsen aus

Der Handelsstreit zwischen den USA und China verunsichert die Anleger in Asien. Die Leitindizes der Börsen in Tokio und Shanghai kommen kaum vom Fleck.
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Tokios Börse startet entspannt in die Wochenmitte. Quelle: AP
Tokio

Tokios Börse startet entspannt in die Wochenmitte.

(Foto: AP)

Tokio Wieder aufkeimende Konjunktursorgen halten Anleger von weiteren Engagements an den asiatischen Aktienmärkten ab. Die Leitindizes der Börsen in Tokio und Shanghai kamen am Donnerstag kaum vom Fleck und notierten bei 22.745 und 2977 Punkten.

Auf die Stimmung der Anleger drückte der am Mittwoch bekanntgegebene Rückgang der US-Einzelhandelsumsätze. „Es sieht so aus, als ob der Handelsstreit neben dem schwindenden Vertrauen der Unternehmen und den geringeren Investitionen ein weiteres Opfer gefordert hat“, sagte Chris Rupkey, Chef-Finanzökonom der MUFG Union Bank. „Die Verbraucher fangen an, vor Ausgaben zu kneifen.“

Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft. In ihrem Zollstreit mit China hätten die USA bislang lediglich die Verschärfung der US-Strafzölle ausgesetzt, die bestehenden Sonderabgaben aber nicht gesenkt, sagte Analyst Yoshinori Shigemi, Anlagestratege der Vermögensverwaltung der US-Bank JPMorgan.

„Daher ist eine rasche Erholung der Wirtschaft kaum zu erwarten.“ Bei den Unternehmen stand unter anderem Subaru im Rampenlicht. Der japanische Autobauer muss die Produktion im Werk Gunma bis zum 24. Oktober unterbrechen. Grund seien Probleme bei der Versorgung mit Zulieferteilen wegen der Zerstörungen durch den Taifun Hagibis. Subaru-Aktien verloren 0,6 Prozent.

Mehr: Warum Anlagestrategen die Ängste an den Aktienmärkten übertrieben halten

  • rtr
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