Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nikkei, Topix & Co. Schwache US-Einzelhandelsdaten belasten Asiens Börsen

Anleger in Fernost sorgen sich, dass die US-Wirtschaft an Schwung verlieren könnte. Honda und Panasonic müssen Kursverluste verkraften.
Update: 15.02.2019 - 09:34 Uhr Kommentieren
Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: Reuters
Nikkei

Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: Reuters)

Tokio Wieder aufgeflammte Spekulationen über eine Abkühlung der Weltwirtschaft machen den asiatischen Börsen zu schaffen. Der japanische Nikkei-Index fiel am Freitag um 1,1 Prozent auf 20.900 Punkte und die Börse Shanghai büßte 1,3 Prozent auf 2683 Zähler ein.

Die Aktienmärkte litten unter den Nachwehen der überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätze vom Donnerstag. In China gingen die Erzeugerpreise den siebten Monat in Folge zurück und schürten Ängste vor einer Deflation - eine Spirale fallender Preise und rückläufiger Investitionen.

Die Regierung in Peking werde aber sicher bald gegensteuern, sagte Julian Evans-Pritchard, Volkswirt für China beim Research-Haus Capital Economics. Vor diesem Hintergrund gerieten vor allem exportorientierte Werte unter Verkaufsdruck.

In Tokio verloren der Autobauer Honda, der Elektronik-Konzern Panasonic und der Videospiele-Spezialist Nintendo bis zu 2,3 Prozent. Die Papiere von Japan Display rutschten um 2,7 Prozent ab, nachdem der Display-Hersteller unter anderem wegen einer schwächeren Nachfrage des Großkunden Apple Investoren auf das fünfte Verlustjahr in Folge eingestimmt hatte.

Unabhängig davon verfolgten Investoren aufmerksam die Handelsgespräche zwischen den USA und China. Chinas Präsident Xi Jinping will sich an den Gesprächen zur Beilegung des Zollstreits beteiligen.

Am Devisenmarkt drückten die schwachen US-Daten auf den Dollar. Zum Yen gab die US-Währung 0,16 Prozent nach auf 110,29 Yen. Der Euro wurde etwas schwächer mit 1,1285 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 1,0051 Franken je Dollar und 1,1345 Franken je Euro gehandelt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Nikkei, Topix & Co. - Schwache US-Einzelhandelsdaten belasten Asiens Börsen

0 Kommentare zu "Nikkei, Topix & Co.: Schwache US-Einzelhandelsdaten belasten Asiens Börsen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.