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Nikkei, Topix und Co. Steigende Ölpreise treiben asiatische Energieaktien

Der Ölpreis klettert nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen auf ein Sechs-Monats-Hoch. Aktien asiatischer Energiekonzerne profitieren davon.
Update: 16.09.2019 - 09:05 Uhr Kommentieren
Die Märkte in Japan blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Quelle: AP
Anzeigetafel des Nikkei

Die Märkte in Japan blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

(Foto: AP)

Sydney Enttäuschende Konjunkturdaten machen der Börse Shanghai zu schaffen. Der dortige Leitindex kam am Montag kaum vom Fleck und notierte bei 3032 Punkten. Der Aktienmarkt in Tokio blieb wegen eines Feiertages geschlossen. Auf die Stimmung der Anleger schlug Börsianern zufolge das überraschend schwache Wachstum der chinesischen Industrieproduktion im August. Mit 4,4 Prozent gab es das geringste Plus seit mehr als 17 Jahren.

Daneben sorgte die Ölpreis-Explosion für Kursausschläge an den Aktienmärkten. So gewannen die chinesischen Ölkonzerne PetroChina und China Petroleum bis zu 3,3 Prozent. In Indien brachen die Papiere der Ölhändler Hindustan Petroleum und Bharat Petroleum um jeweils knapp sechs Prozent ein, die Titel der Fluggesellschaften SpiceJet und Interglobe verloren bis zu 3,8 Prozent.

Indiens Wirtschaft ist wegen fehlender eigener Rohöl-Lagerstätten besonders von Energie-Importen abhängig. Zudem ist für Airlines Treibstoff der Haupt-Kostenfaktor. Wegen Angriffen auf wichtige saudi-arabische Öl-Anlagen und der wachsenden Spannungen in der Golf-Region stieg der Preis der Sorte Brent aus der Nordsee um knapp 20 Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 71,95 Dollar je Barrel. Das ist der größte Kurssprung seit dem Golfkrieg von 1991. Vom Iran unterstützte jemenitische Rebellen bekannten sich zu dem Anschlag auf zwei Werke des saudischen Konzerns Saudi Aramco. Die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts im Nahen Osten verteuerte die Anlagen in sogenannte sichere Häfen.

So stieg der Goldpreis im frühen Handel in Asien um ein Prozent. „Wenn den Anlegern der Risikoappetit vergeht wegen der Sorgen vor Vergeltungsmaßnahmen, könnten einige Schwellenländer unter doppelten Druck geraten“, sagte Mitul Kotecha, Spezialist für dieses Gebiet bei TD Securities.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 107,81 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0712 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,9880 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1073 Dollar und gab 0,2 Prozent auf 1,0941 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,2 Prozent auf 1,2476 Dollar.

Mehr: Mit dem Angriff auf die Ölgroßanlage von Saudi Aramco in Abqaiq ist das Herz der saudischen Ölindustrie getroffen worden. Aramco ist der größte Ölförderer der Welt.

  • rtr
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