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Nikkei, Topix & Co. Tokioter Börse folgt Wall Street ins Minus

Chinas langsames Wachstum drückt auf die Stimmung der Anleger. Auch die Bauausgaben in den USA belasten die Tokioter Börse.
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Vor einem Börsenvideofenster in Tokio Quelle: AP
Japan

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio

(Foto: AP)

Tokio Konjunktursorgen haben die Tokioter Börse am Dienstag belastet. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang stellte zum Auftakt der Jahrestagung des Volkskongresses für 2019 ein langsameres Wirtschaftswachstum von 6,0 bis 6,5 Prozent in Aussicht. Zudem bremste auch das Wachstum in der chinesischen Dienstleistungsbranche einer Umfrage zufolge im Februar weiter ab. Daneben drückten enttäuschende Bauausgaben in den USA auf die Stimmung und sorgten für negative Vorgaben von der Wall Street. Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte verlor im Vormittagshandel 0,6 Prozent auf 21.690 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab 0,8 Prozent auf 1614 Zähler nach.

Die Hoffnungen auf einen Einigung im US-Handelsstreit mit China, die noch zuletzt die Kurse angetrieben hatten, traten in den Hintergrund. Diese Gemengelage sorgte für Gewinnmitnahmen, wie Händler erläuterten. So büßten in Tokio die Aktien des japanischen Automatisierungsspezialisten Yaskawa Electric 2,3 Prozent ein. Die Papiere des Roboter-Herstellers Fanuc fielen um 2,3 Prozent. Auch der Index der wichtigsten Unternehmen an den chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzen gab nach. Am Devisenmarkt in Fernost gab es wenig Bewegung. Der Euro trat bei 1,1335 Dollar auf der Stelle. Der Dollar notierte auch zur japanischen Währung mit 111,84 Yen kaum verändert.

Finance Briefing
  • rtr
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