Nikkei, Topix und Co. Tokioter Börse legt Verschnaufpause ein

Nach dem Höhenflug am Dienstag nehmen die Anleger Gewinne mit, die großen japanischen Indizes verlieren deutlich. Exportwerte zählten zu den Verlierern. Der Grund war ein Anstieg der Landeswährung Yen.
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Passanten vor einem Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: Reuters
Japan

Passanten vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

(Foto: Reuters)

TokioNach dem 26-Jahres-Hoch des Nikkei-Index vom Dienstag machen Anleger Kasse. Der japanische Leitindex verlor am Mittwoch 0,8 Prozent auf 23.970,78 Punkte. Zu den größten Verlierern gehörten die exportabhängigen Werte. Sie litten unter der erneuten Yen-Stärke, die die Wettbewerbsfähigkeit dieser Firmen auf dem Weltmarkt schmälert.

So verloren die Aktien des Maschinenbauers Murata und des Elektrokomponenten-Anbieters Fanuc bis zu 3,7 Prozent. Der Dollar war mit 109,79 Yen so billig wie zuletzt vor viereinhalb Monaten. Die Börse Shanghai kletterte dagegen kurzzeitig auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von 3569,49 Zählern und der MSCI-Index für die dortigen Börsen mit Ausnahme Japans notierte mit 608,32 Zählern so hoch wie noch nie.

Seit dem Jahreswechsel pumpten Anleger kontinuierlich Geld in die asiatischen Märkte, sagte Chris Weston, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses IG in einem Kommentar. Eine Trendwende sei nicht in Sicht.

  • rtr
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