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Nikkei, Topix & Co Trump löst mit Südamerika-Zöllen Abwärtstrend aus

Trumps Strafmaßnahmen gegen Brasilien und Argentinien verunsichern die Anleger an den asiatischen Märkten. Der Nikkei ging am Dienstag schwächer aus dem Handel.
03.12.2019 Update: 03.12.2019 - 08:11 Uhr
Passanten vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AFP
Tokio

Passanten vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: AFP)

Sydney, Frankfurt Die jüngsten Zölle von US-Präsident Donald Trump und überraschend schwache Konjunkturdaten aus den USA verderben den Anlegern in Fernost die Stimmung. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei am Dienstag 0,6 Prozent schwächer bei knapp 23.380 Punkten aus dem Handel. In China notierte der Index der wichtigsten Aktien nach Verlusten im Handelsverlauf etwas fester.

Börsianer fürchten eine Zuspitzung der weltweiten Handelskonflikte, nachdem Trump per Twitter angekündigt hat, Stahl und Aluminium aus Brasilien und Argentinien mit sofortiger Wirkung mit Sonderzöllen zu belegen. „Nach dieser Überraschung gibt es Sorgen, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China schwer zu lösen sein wird, wenn man sich das Beharren Trumps auf US-Interessen ansieht“, sagte Tian Weidong, Analyst beim Finanzdienstleister Kaiyuan Securities.

Mehr: Wirtschaftspolitische Entscheidungen haben am Montag den US-Handel bestimmt. Zu den Verlierern bei den Einzelwerten gehören Händler wie Amazon.

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