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Nikkei, Topix & Co Trump-Tweet drückt Stimmung an Asiens Börsen

Der US-Präsident hat China im Handelskonflikt mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2020 vor einer Hinhaltetaktik gewarnt. An der Börse in Tokio sorgte dies für Verunsicherung.
Update: 31.07.2019 - 09:21 Uhr Kommentieren
Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa
Aktienhandel

Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Neue Handelssorgen haben die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten gedrückt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,9 Prozent schwächer bei knapp 21.522 Punkten, der MSCI-Index für die asiatischen Werte ohne Japan fiel zeitweise auf den niedrigsten Stand seit dem 19. Juni.

Für Unruhe sorgten neuerliche Drohungen von US-Präsident Donald Trump, der China zu Beginn einer neuen Handelsrunde in Shanghai mit Nachdruck vor einem Spiel auf Zeit gewarnt hatte. Von der Gesprächsrunde in Shanghai sei jedenfalls nicht viel zu erwarten, sagte Mayank Mishra, Konjunkturexperte bei der Standard Chartered Bank. „Die Gespräche haben nach einer langen Unterbrechung erst jetzt wieder begonnen.“

Zudem hielten sich vor der erwarteten Zinssenkung in den USA viele Investoren mit Käufen zurück. Die US-Notenbank Fed entscheidet am Abend über den Leitzins. Es wird damit gerechnet, dass der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte herabgesetzt wird.

In Tokio sorgten zudem Geschäftszahlen für Aufsehen. Die Aktien von Nintendo gaben zeitweise 4,3 Prozent nach. Der Spielekonsolen-Hersteller hat trotz höherer Verkäufe weniger verdient. Die Konica-Minolta-Titel gaben nach einem unerwarteten Verlust im Frühjahrsquartal knapp zwölf Prozent nach. Bankaktien gerieten wegen der niedrigen Zinsen unter Druck: Der entsprechende Index fiel um bis zu 1,4 Prozent.

Mehr: Ausländische Hacker haben deutsche Unternehmen attackiert. Dabei sollen sie es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Spur führt nach China.

  • rtr
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