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Nikkei, Topix & Co Trumps Zoll-Drohungen lasten auf Asiens Börsen

Der US-Präsident droht mit weiteren Zöllen auf chinesische Produkte. Dies drückt auf die Stimmung der Anleger an Asiens Aktienmärkten.
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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP
Börse in Tokio

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel.

(Foto: AP)

Tokio Die Börsen in Asien sind uneinheitlich in die neue Handelswoche gestartet. In Japan überwog bei Anlegern die Freude über unerwartet solide Wirtschaftsdaten. Der Leitindex Nikkei schloss 0,3 Prozent höher bei 22.373 Punkten.

In China zogen Investoren dagegen wegen des Handelsstreits mit den USA die Reißleine. Die Leitindizes der Börsen in Shanghai und Shenzen verloren jeweils mehr als ein Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte ebenfalls ein Prozent schwächer.

„Anleger werden vorsichtig, weil sie eine Eskalation im Zollstreit fürchten“, sagte Analyst Hikaru Sato vom Brokerhaus Daiwa Securities. „Aber manche glauben, dass US-Präsident Donald Trump vor den Zwischenwahlen die eigenen Börsen nicht belasten will und hoffen daher, dass Trump künftig weniger provokativ ist.“

Trump hatte am Freitag gesagt, zusätzlich zu unmittelbar drohenden Zöllen auf chinesische Waren in Höhe von 200 Milliarden Dollar könne er kurzfristig weitere Abgaben anordnen. Diese beträfen zusätzliche Importe im Umfang von 267 Milliarden Dollar.

Einer der großen Verlierer in China waren die Aktien des Handy- und Netzwerkproduzenten ZTE, der seit längerem unter dem Handelsstreit und Sanktionen der USA leidet. Die Titel rutschen in Hongkong und Shenzen um 4,2 und 5,5 Prozent ab.

Am Devisenmarkt in Fernost tendierte der Euro kaum verändert mit 1,1554 Dollar. Zur japanischen Währung büßte der Dollar 0,1 Prozent ein auf 110,93 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9694 Franken je Dollar und bei etwa 1,1200 Franken je Euro.

  • rtr
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