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Nikkei, Topix & Co. Wall Street stützt Asiens Börsen - Euro gibt nach

Kurz vor Bekanntgabe von Bilanzzahlen bleibt die Tokioter Börse zurückhaltend. Nissan-Aktien geben wegen schwacher Geschäfte in China und USA nach.
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Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa
Tokio

Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens.

(Foto: dpa)

TokioKursgewinne an der Wall Street haben Asiens Aktienmärkte am Mittwoch gestützt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,1 Prozent zu. In Tokio notierte der Leitindex Nikkei wenig verändert mit 22.254 Punkten, weil viele Anleger sich in Erwartung weiterer Firmenbilanzen zurückhielten. In New York hatten die Börsenbarometer S&P 500 und Nasdaq nach überzeugenden Unternehmensergebnissen am Dienstag auf Rekordständen geschlossen.

Im fernöstlichen Devisenhandel gab der Euro 0,1 Prozent nach auf 1,1214 Dollar. Zur japanischen Währung lag der Dollar unverändert bei 111,86 Yen.

Ein Medienbericht über eine bevorstehende Gewinnwarnung hat am Mittwoch den Aktienkurs des japanischen Autobauers Nissan ins Minus gedrückt. Die Papiere verloren an der Tokioter Börse 2,4 Prozent an Wert. Zuvor hatte der Sender TV Tokyo berichtet, das Management werde noch im Tagesverlauf deutlich reduzierte Ergebnisschätzungen für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Grund dafür seien schwache Absätze in Nordamerika und China. Ein Nissan-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China steht weiterhin im Fokus der Anleger. US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow ist jedoch nach eigenen Worten „vorsichtig optimistisch“, dass die USA und China ihren Handelsstreit beilegen werden. Die Verhandlungen machten Fortschritte, sagte Kudlow am Dienstag. „Wir haben uns angenähert und wir arbeiten weiter an sogenannten strukturellen Fragen, Technologietransfers.“

Unter anderem werde diskutiert, wie die Hürden für den Kauf und Verkauf von Agrar- und Industriegütern gesenkt werden könnten. Der Handelsstreit der beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt schwelt bereits seit Mitte 2018 und belastet die globale Wirtschaft. Die zwei Länder haben sich mit gegenseitigen Strafzöllen in Milliardenhöhe überzogen.

Auch eine weitere Nachricht könnte die Märkte in Asien, vor allem China, bewegen. In den USA ist Anklage gegen zwei Männer wegen mutmaßlicher Wirtschaftsspionage für China erhoben worden. Es handele sich um einen chinesischen Geschäftsmann und einen früheren Ingenieur von General Electric, die das US-Unternehmen ausgespäht haben sollen, ging aus einem Dokument des US-Justizministeriums hervor.

Es war das erste Mal, dass die US-Regierung in einer derartigen Anklage offiziell einen Bezug zu China herstellte. Zudem hieß es, dass die chinesische Regierung „finanzielle und weitere Unterstützung“ geliefert habe.

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