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Nikkei, Topix & Co. Wirtschaftswachstum verhilft Japans Aktienmarkt zu Gewinnen – Huawei-Zulieferer unter Druck

Japans Wirtschaft ist zu Jahresbeginn überraschend gewachsen. Anleger griffen daraufhin zu. In Schanghai büßten Aktien von Huawei-Zulieferern stark ein.
Update: 20.05.2019 - 09:41 Uhr Kommentieren
Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa
Tokio

Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens.

(Foto: dpa)

TokioBörsianer in Japan haben nach unerwartet guten Konjunkturdaten am Montag bei Aktien zugegriffen. Die Tokioter Börse legte zu. In China herrschte dagegen wegen des Konflikts mit den USA rund um den Netzwerkausrüster Huawei Zurückhaltung. An den Aktienmärkten in Schanghai und Shenzen gab es daher Verluste.

Der japanische Leitindex Nikkei stieg um knapp 0,3 Prozent auf 21.301 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index trat bei rund 1554 Zählern auf der Stelle. Für Ermutigung sorgte, dass die japanische Wirtschaft im ersten Quartal überraschend gewachsen ist. Aufs Jahr hochgerechnet legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Januar und März um 2,1 Prozent zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Alle, die auf schwache Daten gesetzt hätten, seien auf dem falschen Fuß erwischt worden und änderten nun ihre Positionen, sagte Chefstratege Takashi Hiroki vom Brokerhaus Monex Securities.

Der chinesische Standardwerteindex CSI300 büßte 1,5 Prozent ein, der Leitindex am Aktienmarkt in Schanghai gab ebenfalls mehr als ein Prozent nach. Unter Druck standen vor allem Aktien von Huawei-Zulieferern, nachdem die Google-Mutter Alphabet Insidern zufolge ihre Geschäftsbeziehungen zu dem Netzwerkausrüster teilweise eingestellt hat.

Die USA hatten den chinesischen Konzern vergangene Woche auf eine Schwarze Liste gesetzt, die es US-Firmen untersagt, Geschäfte mit dem Smartphone-Hersteller zu tätigen. Hintergrund sind Spionage-Verdächtigungen gegen Huawei, die die Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China belasten.

Die Aktien von Firmen wie Tung Photoelectric Technology , Luxshare Precision Industry, Shenzhen Goodix Technology und Ofilm Group büßten jeweils zwischen sechs bis zehn Prozent ein. Die Titel des Huawei-Konkurrenten ZTE verloren 2,4 Prozent.

Mehr: Donald Trump hat im Streit mit China den nationalen Notstand für die US-Telekomindustrie ausgerufen. Es geht in diesem Machtkampf vor allem um eines: die Technologieführerschaft.

  • rtr
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