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Nikkei, Topix & Co. Zollstreit und schwache China-Daten belasten Asien-Börsen

Die Handelskonflikte der USA sorgen weiter für Verunsicherung an Asiens Aktienmärkten. Anleger haben sich am Mittwoch deshalb zurückgehalten.
Update: 12.06.2019 - 08:24 Uhr Kommentieren
Ein Mitarbeiter der Börse in Tokio. Quelle: dpa
Tokioter Börse

Ein Mitarbeiter der Börse in Tokio.

(Foto: dpa)

TokioAus Furcht vor einer Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und China und einer Abkühlung der Konjunktur ziehen sich Anleger aus den asiatischen Aktienmärkten zurück. Der japanische Nikkei-Index verlor am Mittwoch 0,2 Prozent auf 21.153 Punkte, die Börse im chinesischen Shanghai büßte 0,5 Prozent auf 2911 Zähler ein. Der Hongkonger Leitindex rutschte angesichts der anhaltenden Proteste gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz sogar um 1,7 Prozent ab.

Die Anleger-Stimmung trübte Börsianern zufolge der schwache Anstieg der chinesischen Erzeugerpreise um 0,6 Prozent. Sie gelten als Barometer für die Entwicklung der Industrieproduktion. Eine deutliche Erholung der chinesischen Konjunktur sei vorerst nicht in Sicht, schrieben die Analysten des Research-Hauses Capital Economics.

US-Handelsminister Wilbur Ross dämpfte die Hoffnung auf eine baldige Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen dieses Streits überschatte den überraschenden Anstieg der Auftragseingänge japanischer Maschinenbauer, sagte Volkswirt Hiroshi Watanabe vom Finanzdienstleister Sony Financial. Zu den größten Verlierern in Tokio gehörte der Technologiekonzern Softbank. Die Aktien fielen um 2,2 Prozent, nachdem mehrere US-Bundesstaaten Klage gegen die geplante Fusion der US-Mobilfunktochter Sprint mit T-Mobile US eingereicht haben.

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