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Nikkei und Topix Yen-Schwäche hilft dem Nikkei

Der Handelskonflikt lastet weiter auf den asiatischen Märkten. Japanische Exporteure profitieren derweil vom schwachen Yen – und stützen damit den Nikkei.
Update: 11.09.2018 - 05:52 Uhr Kommentieren
Ein Passantin vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP
Tokio

Ein Passantin vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: AP)

Sydney/TokioDer amerikanisch-chinesische Handelsstreit trübt weiter die Stimmung an Asiens Aktienmärkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans sank am Dienstag 0,3 Prozent. Im Zollkonflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt ist keine Entspannung absehbar. Zu Wochenbeginn hatte die chinesische Führung mit Vergeltungsmaßnahmen für jeden weiteren Eskalationsschritt der USA gedroht.

In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um ein Prozent auf 22.596 Punkte. Er wurde gestützt von Kursverlusten des Yen, von denen die exportorientierten japanischen Unternehmen profitieren.

Im Fokus stand der japanische Chiphersteller Renesas Electronics, dessen Kurs um sechs Prozent anzog. Im Rennen um die Zukunftstechnologie für selbstfahrende Autos stärkt sich der Konzern mit einer Großübernahme. Für rund 6,7 Milliarden Dollar kauft der Konzern nach Angaben vom Dienstag den US-Rivalen Integrated Device Technology (IDT). Die Transaktion soll in der ersten Hälfte kommenden Jahres abgeschlossen werden.

Renesas ist hinter dem Konkurrenten NXP Semiconductors zweitgrößter Produzent von Halbleitern, die in Autos eingesetzt werden. IDT ist spezialisiert auf Chips für Funk-Netzwerke und -Datenspeicher. Diese Technologie ist entscheidend für selbstfahrende Autos. Renesas entstand 2010 durch den Zusammenschluss der NEC-Chipsparte mit dem Konzern Resenas Technology. Dieser war seinerseits aus der Verbindung der Halbleitergeschäfte von Hitachi und Mitsubishi Electric hervorgegangen.

Am Devisenmarkt in Fernost tendierte der Euro kaum verändert mit 1,1592 Dollar. Zur japanischen Währung gewann der Dollar 0,25 Prozent auf 111,40 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9750 Franken je Dollar und bei etwa 1,1306 Franken je Euro.

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  • rtr
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