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Nikkei, Yen, Hang SengBörse in Tokio steigt rasant – Renditen auf 27-Jahres-Hoch

Die Hoffnung auf erneute Neuwahlen treibt die Aktienkurse in Tokio auf neue Rekorde. Vor allem Rüstungs-, KI- und Halbleiterwerte legen zu. Parallel wachsen die fiskalischen Sorgen. 13.01.2026 - 07:14 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Anzeigentafel der Börse in Tokio: Indizes auf Rekordniveau. Foto: dpa

Tokio. Spekulationen um vorgezogene Neuwahlen in Japan treiben die Aktienkurse in Tokio auf neue Bestmarken. Medienberichten zufolge könnte Premierministerin Sanae Takaichi im Februar das Unterhaus auflösen. Anleger setzen auf einen Sieg der Regierungschefin und damit eine Wiederbelebung des „Takaichi-Trades“ nach ihrem Amtsantritt im Herbst 2025.

  • In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,2 Prozent auf 53.560 Punkte zu. Das Tageshoch lag bei knapp 54.000 Zählern.
  • Der breiter gefasste Topix notierte 2,2 Prozent höher bei 3.592 Zählern.
  • Die chinesischen Märkte zeigten sich dagegen kaum verändert. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 4.164 Punkten.
  • Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stagnierte bei 4.791 Punkten.

Im Herbst hat Takaichi bei Anlegern Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung geweckt. Sie stellte eine vorsichtig aktive Haushaltspolitik in Aussicht, die über höhere Staatsausgaben, weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen und eine Ausweitung des Verteidigungshaushalts Wachstumsimpulse setzen sollte. Ein erneuter Wahlsieg ihrer Liberaldemokratischen Partei würde aus Sicht der Märkte die Wahrscheinlichkeit weiterer fiskalischer Maßnahmen erhöhen.

Besonders die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen steigen: Kawasaki Heavy Industries legte um 7,5 Prozent zu, IHI um 6,2 Prozent. Die Kurse der beiden Unternehmen liegen damit auf Rekordniveau. Auch der Schwerindustriekonzern Mitsubishi Heavy Industries stieg zeitweise um 4,3 Prozent.

Aktien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Halbleiter schlossen sich an. Denn die jüngste Rekordbilanz von Südkoreas Speicherchiphersteller Samsung Electronics und die Verkaufszahlen von Taiwans Chipriesen TSMC im Dezember schüren die Überzeugung, dass die Chipindustrie wegen der hohen Nachfrage für KI-Chips weiter boomen wird.

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