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Rating Moody's will Frankreich neu bewerten

Moody's will eine neue Einschätzung zu Frankreich vorlegen. Wie zuvor S&P stellt die US-Ratingagentur die Top-Kreditwürdigkeit des Landes in Frage. Noch will sich Moody's aber Zeit lassen.
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Auch Moody's stellt Frankreichs Spitzenrating in Frage. Quelle: AFP

Auch Moody's stellt Frankreichs Spitzenrating in Frage.

(Foto: AFP)

Auch aus Sicht der Ratingagentur Moody's steht Frankreichs Spitzenrating in Frage. Die Entwicklung der staatlichen Schulden und potenzielle Ausgaben für weitere Krisenhilfen in Europa setzten den stabilen Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Landes unter Druck.

Die Agentur werde noch im ersten Quartal eine neue Einschätzung zu Frankreich vorlegen. Erst am Freitag hatte Konkurrent S&P dem Land die Topbonität entzogen und es auf „AA+“ herabgestuft.

Zugleich müssen viele Euro-Länder mittelfristig mit weiteren Herabstufungen ihrer Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) rechnen. „Wir hatten jetzt für die meisten Euro-Staaten auch einen negativen Ausblick gleich mit angekündigt“, sagte der Leiter der für die Länderratings zuständigen Abteilung bei S&P Deutschland, Moritz Kraemer, am Montag zu Reuters TV. „Das bedeutet, dass innerhalb der nächsten ein oder zwei Jahre weitere Herabstufungen folgen könnten.“ Kraemer schränkte aber ein: „Unmittelbar um die Ecke steht da nichts an - es sei denn, es kommt zu einer unerwarteten Verschlechterung der Situation“.

S&P hatte am Freitag die Bonität von neun der 17 Euro-Länder herabgestuft. Frankreich und Österreich verloren dabei ihr Top-Rating AAA. Deutschland als größte Volkswirtschaft der Währungsunion kam ungeschoren davon. Kraemer begründete den Schritt damit, dass die beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel gefassten Beschlüsse „nicht ausreichend sind, um diese derzeitige Finanzkrise in der Euro-Zone nachhaltig zu beruhigen und in ruhigeres Fahrwasser zu bewegen“.

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  • rtr
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