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Rentenmarkt löst sich vom Vortagesrekord

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Rentenmarkt hat sich am Donnerstag etwas von seinem Vortagesrekord gelöst. Bis zum Mittag lag der Bund-Future bei 123,21 Punkten und damit 0,30 Prozent unter seinem Vortagesstand. Am Mittwoch hatte der Future mit 123,58 Punkten zeitweise einen neuen Rekordstand erreicht. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich um 0,029 Punkte auf 3,149 Prozent.

Entscheidend für den Kursverlauf dürften die Äußerungen von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan vor dem US-Kongress sein (16.00 Uhr). Marktteilnehmer erhoffen sich Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Notenbank. Spekulationen über eine mögliche Pause bei den Leitzinserhöhungen in den USA hatten den Rentenmarkt in jüngster Zeit gestützt.

In der Eurozone hält nach Einschätzung der HSH Nordbank unterdessen die Verunsicherung auf Grund der gescheiterten Abstimmungen über die EU-Verfassung und dem trostlosen konjunkturellen Zustand der Währungsunion an. Auch die Rufe nach Zinssenkungen verhallten nicht. Erst am Mittwochabend hatte Bundesbankpräsident Axel Weber den derzeitigen Leitzins von 2,00 Prozent als "angemessen" bezeichnet: "Die zuletzt gemischteren Konjunkturdaten sprechen für eine 'Wait and see'-Haltung."

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