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Rezession erwartet IWF blickt skeptisch auf Russlands Wirtschaft

Sanktionen, sinkende Ölpreise, Ukraine-Krise: Die russische Wirtschaft hat zu kämpfen. Der IWF rechnet damit, dass die Wirtschaft des Landes um 3,4 Prozent einbrechen wird. Die Regierung ist optimistischer.
21.05.2015 - 17:14 Uhr
Die russische Regierung rechnet mit einem Wirtschaftsrückgang um drei Prozent. Der IWF legt noch etwas drauf. Quelle: dpa
Russlands Wirtschaft

Die russische Regierung rechnet mit einem Wirtschaftsrückgang um drei Prozent. Der IWF legt noch etwas drauf.

(Foto: dpa)

Moskau Russland droht nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr eine tiefe Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde voraussichtlich um 3,4 Prozent einbrechen, sagte der IWF-Experte Ernesto Ramirez Rodrigo am Donnerstag in Moskau. Er ist damit skeptischer als die Regierung, die ein Minus von drei Prozent veranschlagt. Die westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt und die gesunkenen Ölpreise belasten die russische Wirtschaft.

Der IWF geht davon aus, dass sie sich 2016 wieder leicht erholen und um 0,2 Prozent wachsen wird. Dafür spricht auch, dass sich der Rubel nach langer Talfahrt wieder gefangen hat. Experten erklären dies mit dem leichten Wiederanstieg des Öl-Preises nach dem monatelangen Absturz. Russland erzielt rund 40 Prozent seiner Einnahmen aus Ölexporten, daher reagiert der Rubel oft auf die Entwicklung an den Rohstoffmärkten.

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    Gesamtfläche: 17.098.200 qkm
    Einwohner: 143,3 Millionen (Stand: 2013)
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