Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rohstoffmarkt Ölpreis legt zu - Spannungen am Golf halten an

Die iranischen Revolutionsgarden drohten zuletzt im Falle eines Angriffs mit einem „Krieg ohne Grenzen“. Die Öl-Sorte Brent kostet 65 Dollar.
Kommentieren
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Zum Handelsauftakt legte der Ölpreis leicht zu, bevor er im Tagesverlauf einen Großteil seiner Gewinne wieder abgab. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit 64,34 Dollar kaum mehr als am Freitag. Einem Insider zufolge ist die Produktion in Saudi-Arabiens Anlagen in Churais und Abkaik Anfang kommender Woche wieder vollständig hergestellt.

Am Markt bleiben die Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf das bestimmende Thema. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hatte am Wochenende erneut versichert, der Iran sei trotz gegenteiliger Vorwürfe der US-Regierung nicht der Urheber der Angriffe auf Ölanlagen vom 14. September.

Der Iran würde eine unabhängige Untersuchung der Angriffe unter Führung der Vereinten Nationen unterstützen, erklärte er. Dies würde Teherans Unschuld beweisen.

Zuvor hatte Irans Präsident Hassan Ruhani eine Initiative für Sicherheit und Frieden in der Straße von Hormus angekündigt. Mit der „Koalition der Hoffnung“ will der Iran allein mit einer Koalition der Golfstaaten für die Sicherheit der kommerziellen Schifffahrt sorgen.

Etwa zeitgleich kamen aber auch erneut schärfere Töne aus dem Iran. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten am Samstag für den Fall eines Angriffs mit einem „Krieg ohne Grenzen“ gedroht.

Mehr: Warum sich Saudi-Arabien nur schwer verteidigen kann.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
  • HB
Startseite

Mehr zu: Rohstoffmarkt - Ölpreis legt zu - Spannungen am Golf halten an

0 Kommentare zu "Rohstoffmarkt: Ölpreis legt zu - Spannungen am Golf halten an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote