Schlussbericht Börse Frankfurt Dax schafft 9.700-Punkte-Marke

Der Dax ist wieder im Rekordfieber. Weil die Wirtschaft brummt, schloss der Leitindex erstmals über 9700 Punkten. Einige Aktien legten mehr als vier Prozent zu. Für den Euro gab es dagegen einen Rückschlag.
Update: 15.01.2014 - 17:45 Uhr 52 Kommentare

Dax setzt zu neuen Höhenflügen an

FrankfurtDie Hoffnung auf einen Wachstumsschub der Weltwirtschaft hat am Mittwoch die Aktienanleger an die europäischen Märkte gelockt. Der Dax stieg um 2,03 Prozent auf 9733 Punkte. Gleichzeitig markierte der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch bei 9747 Punkten.

Auch die Werte aus der zweiten und dritten Börsenreihe standen hoch im Kurs: Der MDax und SDax stiegen wie der Dax auf Rekordhöhen auf. Der MDax erreichte ein Plus von 1,08 Prozent auf 16 888 Punkte, der SDax legte 0,68 Prozent auf 7124 Zähler zu.

Der TecDax zog um 1,44 Prozent auf 1244 Zähler an und notierte damit so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr, als sein Vorgänger der Nemax50 noch am Start war. Zu den größten Verlierern gehörte dagegen der Euro. Die Gemeinschaftswährung rutschte um 0,6 Prozent auf 1,3595 Dollar ab.

Nach Einschätzung der Weltbank sind die Aussichten für die globale Wirtschaft so gut wie lange nicht mehr. Das Institut erhöhte seine Wachstumsprognose für 2014 auf 3,2 von drei Prozent und ist auch für 2015 und 2016 zuversichtlich. Im vergangenen Jahr war die Weltwirtschaft um 2,4 Prozent gewachsen.

Auch für die deutsche Wirtschaft hegen viele Anleger die Erwartung, dass sie 2014 wieder durchstarten wird. So geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für 2014 von einem Wachstum von 1,6 Prozent und für 2015 gar von zwei Prozent aus, wie DIW-Chef Marcel Fratzscher in einem Reuters-Interview sagte. Die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik hatte 2013 dem Statistischem Bundesamt zufolge nur um 0,4 Prozent zugelegt.

Auch in den USA kommt der Konjunkturmotor wieder in Schwung. Der Index der New Yorker Fed für die verarbeitende Industrie kletterte im Dezember auf 12,51 Punkte zu und damit deutlich stärker als erwartet.

Der Aufschwung dürfte sich nach Einschätzung von Analysten auch auf die Gewinnentwicklung der Unternehmen auswirken. Viele Anleger wetteten auf positive Überraschungen in der gerade angelaufenen US-Berichtssaison. Nach JP Morgan und Wells Fargo veröffentlichte am Mittwoch die Bank of America ihre Zwischenbilanz und kam damit bei den Anlegern gut an. Das Geldhaus hatte seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verachtfacht und dabei von einem deutlichen Rückgang bei den Rückstellungen für faule Kredite profitiert.


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52 Kommentare zu "Schlussbericht Börse Frankfurt: Dax schafft 9.700-Punkte-Marke"

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  • http://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/beigebook/beigebook201401.htm

  • So lange der deltaone Short-Dax-ETFs kauft, solange kann man "long" bleiben und weiter auf steigende Kurse setzen.

    Für mich ist der seit über 2000 Punkten der perfekte Kontraindikator.

  • Gewinn ist egal. Gewinn ist was für Weicheier.

    Was zählt ist die S-T-R-A-T-E-G-I-E.

    Hört Ihr, die STRATEGIE.

  • Baisse? Welche Baisse) Wir haben programmierte Hausse!
    Wieso sollen wir jetzt 100-150 Punkte verlieren,seit gestern haben wir 400 Plus gemacht,die 11.000 ist näher als die 8000,das kann sogar ich rechnen,was schreibst du für einen Käse.
    Die Maschinen sind doch auf Gewinn programmiert und nach unten verlieren die,aber die machen doch immer nur Gewinn oder? Wie dieser Sorros,der hat auch mal auf Geld gewettet,dann ging es runter,damit hat er verdient...??
    Egal,Gewinn ist Gewinn,die Maschinen sind so,und ich kaufe jetzt den ganzen Schattenmarkt,dann geht allen ein Licht auf.

  • Die Baisse nährt die Baisse.
    Im Schnitt verlieren wir jetzt 100 - 150 Punkte pro Tag.
    Die 8000 ist also durchaus realistisch bis Weihnachten.
    Es gibt keine (Stützungs)Käufe mehr und jeder weiss,dass die FED morgen das Tapering verkünden muss.

  • Ich danke euch für die Unterstützung.
    Wenn man soviel wie ich immer im Schattenmarkt erfogreich Schnäppchen kauft denkt mal manchmal man hat selbst einen aber wenn ich dann wieder VORbörslich diese Kurse sehe und NACHeröffnung diese bösen Stopplosses,dann kann ich mich nur wundern warum nur ich kaufe,denn so studierte Leute wie delta machen immer was anderes da werde ich nervös,aber dann sehe ich was die Maschinen machen und mache wieder mit,denn ich spiele so gerne Schneeball und ausserdem ist das ja alles kein richtiges Geld,sondern virtuelles,wie bei Monopoly oder wo anders.

  • Du hast die echte Börse erkannt,immer VORbörslich und auch mir macht der Schattenmarkt am meisten Spaß,dort handel ich am liebsten,tolle Umsätze ausserbörslich,da geht es richtig UP,wie die Maschinen,die auf Gewinn programmiert sind.

  • Du bist nicht allein,wir halten zu Dir

  • Twitter, Facebook, Bitcoin, die Luxusgeisterstädte in China, Araber, die Boing und Airbus die Flieger praktisch aus den Händen reißen und natürlich der weltweite, massive Bau von Wolkenkratzern, blindwütige Immobilieninvestments, bei denen nach der Lage oder der Rendite oder gegenwärtigen oder zukünftigen Mieteinnahmen gar nicht mehr gefragt wird (oder gleich Blindkäufe), Prokon, die Wiederauferstehung der Immoverbriefungen, rasante Kursanstiege der griechischen Aktienbörse und Spanien und Italien kriegen ihr Geld von den Anlegern auch praktisch wieder geschenkt etc. ppp....

    Nein, ich sehe auch kein bald zu erwartendes Ende des globalen "Investieren, egal in was !" Hypes aber Schaum vorm Maul ist halt eher kein Zeichen von Klugheit.

    An Gewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben ist wirklich einer der intelligenteren Börsensprüche !

    Als Lernhilfe kann man sich auch mal z.B. die Amibörsen von 2000/2001 und 2008/2009 anschauen. Da waren alle in EXAKT der gleichen Stimmung.

    Wenn der eigentliche Hauptgrund für Investments letztlich nur ein eher betretenes: "Ja, was soll ich denn sonst mit der ganzen Kohle machen?, ist, sollte man schleunigst mit dem Nachdenken beginnen (nicht unbedingt mit dem Verkaufen).
    Bedenken sollte man auch (immer wieder mal), dass all der "enorme Wert" der sog. "Sachanlagen" (v.a eben Immo und Aktien) eine Herleitung aus der Vergangenheit darstellt. Viele Aktien sind z.B. in der Tat optisch immer noch preiswert und die Unternehmen verfügen über teilw. erheblich Barreserven. Ein Beispiel: VW-Konzern. Kommt es da z.B. zu einem Zusammenbruch der chin. Autoverkäufe, werden die momentan ach so rentablen Investments in chin. Autofabriken blitzschnell zu Multimilliardengräbern (Abschreibungen, Verluste), die sämtliches Vermögen des Konzerns in wenigen Monaten auffressen würden.

    Aktien und Immo in Zeiten von Yellen und Draghi (Neokeynesianismus) sind keine Sachwerte mehr sondern schlicht Glücksspiel, wie Lotto oder Gauselmanns Sonnenscheinbuden.

  • Du bist der Einzige der das System erkannt hat und es nutzt,das Sytem heißt billig kaufen und teuer geben.

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