Schlussbericht Börse Frankfurt Dax scheitert knapp an der 7.800-Punkte-Marke

Nach einer Berg- und Talfahrt schließt der Dax im Minus. Schwache Konjunktursignale aus den USA sorgten am Ende für fallende Kurse. Die Aktie der Deutsche Bank kann trotz roter Zahlen kräftig zulegen.
Update: 31.01.2013 - 17:38 Uhr 14 Kommentare

Börse Frankfurt am Mittag

FrankfurtWegen wachsender Zweifel an einer Fortsetzung der Rally haben die Anleger am Donnerstag Gewinne mitgenommen. Der Dax ging am Ende mit einem Minus von 0,45 Prozent auf 7776 Punkte aus dem Handel.

Enttäuschende Bilanzen von Großkonzernen wie Shell und schwache Konjunkturdaten trugen ihren Teil zur gedrückten Stimmung bei. Bei der Deutschen Bank tröstete nur die deutliche Stärkung der Kapitaldecke die Investoren über den Milliarden-Verlust im vierten Quartal hinweg. "Viele Anleger waren vielleicht am Jahresanfang doch zu optimistisch", sagte ein Händler.

So fragten sich einige, ob die Euro-Schuldenkrise tatsächlich schon ad acta gelegt werden könne. Die ultralockere US-Geldpolitik sorgte inzwischen ebenfalls für Sorgenfalten. "Da pumpen sie Milliarden von Dollar in die Wirtschaft und das Wachstum schrumpft sogar noch", fügte der Börsianer hinzu.

In den USA war die Wirtschaftstätigkeit im vierten Quartal 2012 überraschend um 0,1 Prozent gesunken. Der Anstieg der US-Konsumausgaben blieb im Dezember mit einem Plus von 0,2 Prozent hinter den Markterwartungen zurück. Darüber hinaus stieg die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als gedacht.

Der EuroStoxx50 verlor 0,75 Prozent auf 270 Punkte. Der Leitindex der Mailänder Börse gab 0,5 Prozent nach, mit einem Plus von knapp sechs Prozent seit Jahresbeginn steuert er allerdings auf das drittbeste Januar-Ergebnis seiner Geschichte zu. An der Börse Madrid rutschte der Ibex sogar um 2,3 Prozent ab. Er hatte in den vergangenen Wochen doppelt so stark zugelegt wie der Dax, der seit Jahresbeginn 2,5 Prozent gewonnen hat.

Diese Fondsmanager schaffen Traumrenditen
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Platz 20: Moritz Schildt und Claus Tumbrägel

Beide managen einen Euro-Rentenfonds, den NORDIX RENTEN PLUS (DE000A0YAEJ1).
Performance 2012: 23,60 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar

Outperformance unter Euro-Rentenfonds: 15,35 Prozentpunkte

Einschätzung des Managements:
„In 2012 ist unsere Strategie aufgegangen: Wir waren davon überzeugt, dass die Kursabschläge auf Nachranganleihen großer Banken übertrieben sind – die Vorboten einer Überwindung der Euro-Krise, die systemische Relevanz des Bankensektors und schließlich auch der Anlagedruck großer Investoren haben sehr erfreuliche Kursgewinne ermöglicht.

Auch in 2013 werden wir unseren Kurs als „Bondpicker“ beibehalten und unterbewertete Anleihen suchen: Wir sehen unverändert Chancen bei Nachranganleihen aus dem Finanzsektor und finden immer wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Emissionen, die kleinere Volumina haben oder zum Beispiel wegen eines Kündigungsrechtes oder eines strukturierten Kupons von anderen Fonds vernachlässigt werden. Um auf dem aktuellen Zinsniveau noch eine Überrendite erzielen zu können, muss man bereit sein, sich auch mit Spezialitäten unter den Anleihen zu beschäftigen und auch einmal den Prospekt genau lesen.

Die 2012er Performance von mehr als 20 Prozent werden wir im aktuellen Marktumfeld schwerlich wiederholen können – Das Renditeziel bleibt aber bei 7% und wir werden dieses Ziel auch in 2013 mit Direktinvestments in interessante Euro-Anleihen verfolgen - ohne Einsatz von Leverage, ohne Fremdwährungswetten, ohne Hedging und ohne Beimischung von Schwellenländerrisiken.“           

Datenquelle für die Performance: Feri EuroRating Services AG, eigene Berechnungen

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Platz 19: Edwin Lugo

Der Profi von Franklin Templeton managt den Franklin Global Small-Mid Cap Growth A (acc) USD (LU0144644332).

Performance 2012: 23,67 Prozent
Fünfjahres-Performance: 6,30 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Aktien Welt Mid/Small Caps: 9,35 Prozentpunkte
Outperformance über fünf Jahre: 7,60 Prozentpunkte

Anlageziel dieses Fonds ist das Kapitalwachstum. Der Fonds investiert vornehmlich in Wachstumswerte mit geringer und mittlerer Marktkapitalisierung von Unternehmen mit Sitz in den Industrieländern auf der ganzen Welt.

Fondsvolumen: 104 Millionen US-Dollar.
Auflegungsdatum: 15.04.2002

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Platz 18: Jean-Jacques Durand

Manager des Edmond de Rothschild Emerging Bonds C (FR0007021050).

Performance 2012: 23,80 Prozent
Fünfjahres-Performance: 8,56 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Renten Emerging Markets: 8,35 Prozentpunkte
Underperformance über fünf Jahre: -0,82 Prozentpunkte

Klassifizierung: „Rentenpapiere und andere internationale Forderungspapiere“
Ziel: den Referenzindex, den Index JP Morgan EMBI Global Index (abgesichert in Euro), über den empfohlenen Anlagehorizont zu übertreffen. Dies soll mit einer diskretionären Verwaltung von Titeln aus sämtlichen Rentenmärkten der Schwellenländer erreicht werden.

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Platz 17: Jürg Nagel
Er und sein Team managen den MIV Global Medtech Fund P1 (LU0329630999)

Performance 2012: 24,02 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance unter Aktien Gesundheitswesen Welt: 8,97 Prozentpunkte

Kommentar des Management: „Das fünfköpfige (6 inkl. Assistentin), langjährige Team der MIV Asset Management AG besteht aus sehr erfahrenen Finanz- und Medizintechnikanalysten. Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent auf die Verwaltung des MIV Global Medtech Fund, einem Anlagefonds der weltweit in Aktien kotierter Gesellschaften der Medizintechnik investiert. Das heißt, wir halten keine anderen Mandate, sondern managen "nur" diesen einen Fonds!

Die intensive, globale Primäranalyse der attraktivsten Märkte und Unternehmen in der Medizintechnik ist die Basis für die Anlageentscheide und damit das diversifizierte Portfolio des Fonds. Das aktuelle Fondsvermögen beträgt 285 Millionen Euro.“

Ausblick: „Dank struktureller Wachstumstreiber bietet die Medizintechnik in jedem wirtschaftlichen Umfeld ein attraktives Anlageuniversum. Unsere Beteiligungen sind überwiegend hochprofitabel, generieren hohe Cashflows und verfügen über solide Bilanzstrukturen. Zudem ist die Bewertung nach wie vor attraktiv.“

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Platz 16: Peter Pechel

Manager des ISP International Stock Picking Fund (LU0046899927)

Performance 2012: 24,18 Prozent

Fünfjahres-Performance: -4,35 Prozent pro Jahr

Outperformance in der Kategorie Aktien Welt: 13,17 Prozentpunkte

Underperformance über fünf Jahre: -2,33 Prozentpunkte

Strategie 2012
„Mit einer sehr optimistischen Positionierung befanden wir uns am Jahresanfang angesichts der Finanzkrise in Europa klar in der Minderheit. Das zurückliegende Jahr hat uns in dieser Einschätzung, wie auch in der strategischen Ausrichtung des Fonds, bestätigt. Es hat sich also im Jahresverlauf gelohnt, nicht zu sehr der Tagespolitik und Konjunkturprognosen zu folgen, sondern eher ruhig zu bleiben und im Zweifel gar nichts am Portfolio zu ändern. Die Zeit war für die Unternehmensanalyse besser verwendet. Der ISP hat sich bei der Aktienauswahl auf deutsche und europäische Qualitätsaktien konzentriert.“

Ausblick  2013
„Beim Blick voraus gibt es handfeste Gründe, auch nach dem guten Jahr 2012 ein Plädoyer für die Aktie zu halten. Da wären zum ersten die Bilanzen der Unternehmen, die viel besser sind als die der Staaten. Die Aktienbewertungen sind günstig, so sind beispielsweise die Dividendenrenditen von vielen Dax- und MDax-Werten mehr als doppelt so hoch wie die Renditen der Bundesanleihen. Institutionelle Anleger, wie Versicherungen und Pensionskassen, aber auch Privatanleger sind unterinvestiert in Aktien, gleichzeitig sind aber die Alternativen wenig rentabel. Das Bevölkerungswachstum in den asiatischen Ländern wird am besten über Exportweltmarktführer gespielt. Die Konjunkturaussichten sind derweil gut. In den USA scheint der Wachstumsmotor anzuspringen, die chinesische Regierung tut alles, die Wirtschaft zu beleben und selbst in Europa gibt es vermehrt positive Signale. Es könnte sich also als ein großes Risiko herausstellen, im Jahr 2013 nicht in Aktien investiert zu sein. Der ISP behält seinen Fokus auf deutsche und europäische Aktien zunächst bei, hat allerdings einige Gewinne bei besonders erfolgreichen Positionen mitgenommen und dafür andere attraktive Titel aufgestockt.“

 

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Platz 15: Kay-Peter Tönnes

Manager des Antecedo Independent Invest A (DE000A0RAD42).

Performance 2012: 25,80 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance im Bereich „Absolute Return Multi Strategy mit Verlusttoleranz“: 15,35 Prozentpunkte

Information des Fondsmanagements: „Der Antecedo Independent Invest ist ein Absolute-Return-Fonds, der auf die Erzielung eines überdurchschnittlichen Wertzuwachses ausgerichtet ist, wobei gleichzeitig bei stark schwankenden Finanzmärkten als Sicherheitsstrategie der Werterhalt im Vordergrund wird, was sich bei stark schwankenden Finanzmärkten für die Anleger als außerordentlich wertvoll erweist. Langfristig wird eine Zielrendite von 6% p.a. über der Verzinsung am Geldmarkt angestrebt.

Natürlich ist der Fonds nicht gegen alle Unwägbarkeiten an den Finanzmärkten gefeit. Bislang konnten zeitweilige Rückgänge des Anteilswerts aber jeweils in relativ kurzer Zeit wieder aufgeholt werden. Es gilt die Vorgabe, dass der Independent Invest im Extremfall binnen 12 Monaten jegliche Verluste ausgeglichen und ein neues Allzeithoch im Anteilswert erreicht haben soll.

Das Basisinvestment des Antecedo Independent Invest besteht zu etwa 70 Prozent des Kundenvermögens aus kurz laufenden Anleihen hoher Bonität und zu etwa 30 Prozent aus der Options- und Handelsstrategie. Damit hat der Fonds seit Auflegung im Januar 2009 bis Ende 2012 p.a. 10,39 Prozent zugelegt.“

 

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Platz 14: Béryl Bouvier di Nota

Managerin des Amundi Fds Equity Euroland Small Cap - AE (C) (LU0568607203).

Performance 2012: 29,11 Prozent

Fünfjahres-Performance: -1,07 Prozent pro Jahr

Outperformance in der Kategorie Aktien Euroland Mid/Small Caps: 6,33 Prozentpunkte

Outperformance über fünf Jahre: 1,59 Prozentpunkte

Kommentar des Fondsmanagements: „Wir sind Stock-Picker. Unser Anlagestil ist es, auf jede Gesellschaft zu schauen, die in der Lage sein könnte, ein Wachstum des Gewinns je Aktie zu liefern. Die Ursache kann eine machtvolle Wachstumsstory sein, aber auch in spezifischen Faktoren liegen, wie eine gute Umsetzung eines Turnarounds oder der Wechsel des Managements. 2012 wurde die Performance des Fonds maßgeblich getrieben von Gesellschaften wie Wirecard in Deutschland.“

Die zunehmende Verunsicherung der Investoren ließ sich auch am Terminmarkt ablesen. Die Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, notierten mit 15,64 und 16,99 Punkten jeweils auf dem höchsten Stand seit mehreren Wochen. Vor diesem Hintergrund steuerten einige Investoren den "sicheren Hafen" Bundesanleihen an.

Der Bund-Future gewann 63 Ticks auf 142,06 Zähler. Philippe Gijsels, Chef-Analyst von BNP Paribas Fortis Global Markets, äußerte sich dennoch optimistisch über die Aussichten für die Aktienkurse. "Eine Menge Leute sind immer noch unterinvestiert. Das bedeutet, dass noch eine Menge Geld bereitsteht, um in diese Märkte einzusteigen." Auch für Hedgefonds-Manager Lex van Dam von Hampstead Capital ist die Rally noch nicht zu Ende. "Wenn der Januar gut läuft, gilt dies normalerweise auch für das Gesamtjahr."

Am Devisenmarkt kostete der Euro am Abend 1,3579 Dollarbeziehungsweise 123,31 Yen und behauptete damit seine jüngsten Gewinne. Börsianern zufolge profitierte die Gemeinschaftswährung weiterhin von der ultra-lockeren Geldpolitik der Notenbanken in den USA und Japan.

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14 Kommentare zu "Schlussbericht Börse Frankfurt: Dax scheitert knapp an der 7.800-Punkte-Marke"

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  • Beelzebub oo7 alias alias uswusf

    Wenn ich hier notieren würde ohne Subtext das die Community in den vergangenen vier Wochen nicht diskutiert hat und derzeit zu diskutieren wäre hättet ihr mindestens 80 Lesermeinungen zu tun

    Das Forum dient nicht dazu niedrigste Instinkte zu kultivieren oder sich dauernd mit sich selbst zu beschäftigen oder die Schauspieler zu huldigen oder die Meinung zu haben man könne sein Gehirn im Reagenzglas mitnehmen oder dauernd hier Aggression oder/und Sexualität abzusondern.
    Bitte nimm das nicht persönlich. Jedoch hampeln wir seit nun fast einem Jahr herum. Siehe noch einmal das Forum vom 9.5.2012 und denke n e u nach.

  • Kannst de vielleicht deine fixen Ideen auf facebook oder twitter oder im Blog kreiieren?! Danke. Wir verlieren zu viel Zeit

  • IFX bei + 6 % mal kurz anzufixen heute ist aber auch keine schlechte Idee. Wo sollte die denn noch hin steigen ?

    10 Cents günstiger geht immer.

  • Wenn die Versorger nach dem ganzen ausverkauf mal wieder durch die shorties nach oben gezogen werden,natürlich nur auf niedrigem Niveau um wieder fallengelassen zu werden, heisst es bei den N-TV Damen sicher wieder...."Anleger flüchten sich in konservative und sichere Geschäftsmodelle"

    wie etwa 100 mal gehört in den letzten 5 Jahren ;-)

  • Die "dümmliche EURO Rettungspolitik" wie sie es nennen, war das beste was diese Regierung zustande gebracht hat.

  • Jetzt wird aber mit "eisernem Besen" gekehrt! ;-)

    Wieso wurde mein Post gelöscht, er war doch ganz harmlos

  • Alle shorties eingeschüchtert oder was??, seit gestern sind die Bullen sind ins zweifeln geraten, wo ist Draghi mit seinem Geld??
    Shorteinstiegssignale werden spätestens nächste Woche kommen!

  • Nachdem ich letzte Woche Eoan schon zum verkauf bzw.shorten empfohlen habe mit Kursziel 5€ bis ende 2013 und 2 bis ende 2014 revidiere ich mein Kursziel auf 2€ bis ende 2013.8% runter seit gestern 12.15h bzw. heute allein 3% nachdem es ja schon 30% auf 3 Monatssicht runterging und sekuendlich fällt es.Management kauft auch nicht,keine Stuetzungskäufe durch aktienrückkaeufe.DAX auf Nahezu allzeithoch,wenn da die abfahrt beginnt kommt das Papier auch in den Sog mit rein

  • Das BIP der USA mit minus 0,1% (gestern nachmittag) war eigentlich der Schock des Jahrhunderts, denn ohne das Wirtschaftswachstum der USA keine Bewältigung der US- und der Euroschuldenkrise.
    So wurde in 2012 argumentiert.
    Die Bewegungen des Dow Jones hingegen sind moderat negativ, auch der Dax verliert nur wenige Punkte. Sind die Zentralbanken bereits im Aktiengeschäft unterwegs ?

  • Oberste Priorität gilt AB HEUTE! dem ausloten von Shortpositionen im EUR-USD und ganz besonders den Aktienindizees.

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