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Schlussbericht Börse Frankfurt Die Dax-Rally geht weiter

Der Schock nach der Italien-Wahl scheint verdaut zu sein. Die Anleger zeigten sich heute bereits den zweiten Tag in Folge in Kauflaune. Die Hoffnungen der Investoren liegen dabei wieder einmal auf Fed-Chef Bernanke.
Update: 28.02.2013 - 17:45 Uhr 29 Kommentare

Börse am Abend

Frankfurt Das Bekenntnis des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zu weiteren Konjunkturhilfen der Fed hat den europäischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. In der Hoffnung auf eine anhaltende Erholung der Weltwirtschaft griffen sie vor allem bei Aktien zu. Die schwierige Regierungsbildung im Krisenland Italien bremste den Anstieg allerdings.

"Es ist beruhigend, dass die Fed das 'Quantitative Easing' auf absehbare Zeit nicht zurückfahren wird", sagte Joe Rundle, Chef-Händler des Brokerhauses ETX Capital. Von "Quantitative Easing" sprechen Börsianer, wenn Notenbanken die Notenpresse anwerfen, um mit dem zusätzlichen Geld der Konjunktur unter die Arme zu greifen. Bernanke hat in einer Anhörung vor dem US-Kongress die ultra-lockere Geldpolitik seines Hauses verteidigt und damit vorangegangene Spekulationen zerstreut, denen zufolge die Fed früher als bislang gedacht ihre Anleihe-Käufe zurückfahren oder sogar ganz aufgeben könnte.

Vor diesem Hintergrund schloss der Dax mit einem Gewinn von 0,86 Prozent auf 7741 Punkte den zweiten Tag in Folge im Plus. Der Eurostoxx50 legte ebenfalls um knapp einen Prozent auf 2636 Zähler zu.

Die Aussicht auf billiges Notenbank-Geld gab auch dem Ölpreis Auftrieb. Die richtungsweisende Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 0,1 Prozent auf 112,04 Dollar je Barrel (159 Liter).

In kommenden Wochen werde die instabile politische Lage in Italien für einige Verunsicherung an den Finanzmärkten sorgen, warnte Chris Turner, Chef-Devisenstratege der ING. "Es wird eine Menge politischer Kuhhandel bis zum 15. März geben, wenn sich das Parlament konstituiert."

Am Rentenmarkt stiegen Investoren dennoch erneut bei italienischen Anleihen ein. Die Rendite der richtungsweisenden Zehnjährigen Titel verringerte sich auf 4,78 Prozent von 4,805 Prozent am Vortag. Italien bekomme offenbar von den Märkten eine Verschnaufpause zugebilligt, sagte Analystin Fiona Cincotta vom Brokerhaus City Index. "Zumindest, so lange die bereits umgesetzten Reformen zurückdrehen." Der Bund-Future behauptete seine Kursgewinne der vergangenen Tage und notierte kaum verändert bei 145,14 Punkten.


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29 Kommentare zu "Schlussbericht Börse Frankfurt: Die Dax-Rally geht weiter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dow fast am ATH auf US-Dollarbasis,nun gut,bin jetzt seit langem als Kleinanleger an der Börse dabei,aber das bei oder in der Nähe von ATH´s beim Dow die Zinsen ganz,ganz unten waren,daran,ja daran kann sich wohl niemand erinnern!

  • Dow kratzt am All Time High. Algo-Trades treiben die Kurse weiter.

    Ob logisch oder nicht, aber wir steuern auf die 8000 zu.

  • Erlegt,

  • Wo sind die Bären heute?

    Vor drei Tagen war doch Weltuntergang und alles schlimm.

    Und heute?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Sugardaddy gönnt sich heute nachmittag einen "Apfel".

  • "ECB Nowotny: Clear Improvement in European Economic Situation Versus Year ago"

    Ohne Worte!

  • Aktien mit Gold headgen wäre doch eine feine Sache.

  • Ja, "muss", weil der Vorgesetzte des Pensionsfondsmanagers bzw. der Anlageausschuss für die Deckungsstockgelder der Lebensversicherung/betrieblichen Altersvorsorge sagt, dass am Ende Mindestverzinsung plus Mehrrendite rauskommen muss also ca. 5%.

    Und woher sollen die aktuell kommen, wenn nicht üben den Aktienmarkt? In Hochzinsanleihen dürfen viele institutionelle Anleger nicht und in Emerging Markets oder Rohstoffe nur sehr limitiert. Bei einer klassischen Allokation eines deutschen Pensionsfonds von 40% Aktien und 60% Staatsanleihen führt kein Weg daran vorbei einen Großteil in Aktien anzulegen.

  • "Zinsen bleiben künstlich niedrig, so dass mehr Kapital in den Markt kommen muss."

    Muss?

    Richtig. Sterben muss man.

    Also, große Teile der Weltwirschaft derben in der Rezession oder Stagnation => die Börsen müßten einbrechen.
    Blindes - ja gar schwachsinniges - Gelddrucken dagegen muss für explodierende Börsen sorgen.

    Hmmmmmmm. Gar nix muss.

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