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Schlussbericht Frankfurt Gewinnmitnahmen drücken den Dax

Der Deutsche Aktienindex hat am Donnerstag nach anfänglichen Zuwächsen einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen gehabt. Gewinnmitnahmen haben den Leitindex ins Minus gedrückt.

HB FRANKFURT. Der Dax beendete den Xetra-Handel ein Prozent tiefer bei 6054,72 Zählern, nachdem er im Tagesverlauf zeitweise auf ein Fünf-Jahres-Hoch von 6162,37 Punkten geklettert war.

Zu den größten Verlierern zählten die Aktien der Deutschen Telekom, nachdem der Bonner Konzern die Anleger mit seinen Quartalszahlen nicht überzeugen konnte. Die Billigfluggesellschaft Air Berlin enttäuschte bei ihrem Börsendebüt die Investoren mit kräftigen Kursverlusten.

„Offenbar rücken die hohen Rohstoff-Preise langsam in den Vordergrund“, sagte ein Händler mit Blick auf die Rekordhochs bei Edelmetallen und Kupfer. Außerdem näherte sich der Ölpreis seinen alten Höchstständen von 75 Dollar je Barrel (159 Liter). Zusätzlicher Druck komme von den Kursverlusten der US-Börsen. „Dies könnte der Auftakt einer längst überfälligen Korrektur sein“, fügte der Börsianer hinzu.

Mit Verkäufen reagierten Anleger auf den Zwischenbericht der Telekom. Die T-Aktien fielen zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Februar und schlossen 2,6 Prozent im Minus bei 13,24 Euro. Etwa die Hälfte des gesamten Dax-Umsatzes ging auf das Konto dieses Wertes. „Die Zahlen lagen am unteren Rand der Erwartungen“, sagte ein Händler. Der Bonner Konzern hatte im ersten Quartal allein dank eines starken US-Mobilfunkgeschäftes bei Umsatz und Gewinn zugelegt. Für die Sparte Breitband/Festnetz senkte das Unternehmen sein Umsatzziel.

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