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Sparkassen DSGV-Präsident Schleweis bekommt Rückendeckung für Sparkassenzentralbank

Der Sparkassen-Bundesobmann unterstützt die Pläne für eine Super-Landesbank. Walter Strohmaier ist sogar für weitere Konsolidierungen – auch bei Landesbausparkassen und Versicherern.
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Frankfurter Sparkasse will mehr Strafzinsen verlangen Quelle: dpa
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Die öffentlichen Banken kämpfen mit den Niedrigzinsen.

(Foto: dpa)

FrankfurtHelmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), kann bei seinen Plänen für eine Super-Landesbank auf die Vorstände der Sparkassen zählen. Er stehe bei diesen Überlegungen „voll an der Seite“ von Schleweis, sagte der Bundesobmann der deutschen Sparkassen, Walter Strohmaier, am Dienstag.

Strohmaier ist Chef der Sparkasse Niederbayern-Mitte aus Straubing und vertritt in der Rolle als Bundesobmann die Interessen der Sparkassen in den DSGV-Gremien. Dabei ist er nicht nur dafür, dass sich die Landesbanken zu einer „Sparkassenzentralbank“ zusammenschließen.

Er sprach sich auch für eine weitere Konsolidierung im Sektor aus – und zwar bei den öffentlichen Versicherern und Landesbausparkassen. Derzeit gibt es noch acht Landesbausparkassen und elf Versicherer.

Walter Strohmaier steht „voll an der Seite“ von DSGV-Präsident Helmut Schleweis.
Walter Strohmaier

Walter Strohmaier steht „voll an der Seite“ von DSGV-Präsident Helmut Schleweis.

Strohmaier meint, dass bundesweit zentrale Spitzeninstitute „in einer Verbundorganisation für eine regional agierende Sparkasse noch mehr Schlagkraft im Interesse unserer Kunden entwickeln“ könnten.

Der Bundesobmann hatte bereits Ende Oktober gesagt, dass er die Diskussion um eine Super-Landesbank begrüße: „Ich gehe davon aus, dass das auch der Wille der meisten Sparkassen ist“, sagte Strohmaier damals dem Handelsblatt.

Schleweis sagte vergangene Woche, dass die Sparkassen eine Sparkassenzentralbank „als Träger und als Kunden wollen und auch brauchen“. Dabei sollen Bundesländer, die aktuell an den größten vier Landesbanken maßgeblich beteiligt sind, nach den Vorstellungen des DSGV-Chefs bei einer Sparkassenzentralbank außen vor bleiben. „Das Ziel ist es, 100 Prozent in Sparkassen-Hand zu haben.“

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