Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spekulationen über Interventionen am Devisenmarkt Exportwerte treiben Nikkei ins Plus

Die Tokioter Börse hat am Donnerstag den Handel mit Kursgewinnen beendet. Der festere Dollarkurs verhalf vor allem den Aktien der Autokonzerne deutlich ins Plus.

HB TOKIO. „Die Erholung des Dollar ist sicherlich positiv für die Gewinne großer japanischer Exporteure“, sagte Koichi Ogawa von Daiwa SB Investments. Der Dollar hatte zugelegt, nachdem US-Notenbankpräsident Alan Greenspan sich positiv über die Aussichten für die US-Wirtschaft geäußert hatte. Auf den Euro-Kurs drückten auch zunehmende Forderungen vor allem aus Deutschland, die Europäische Zentralbank (EZB) solle die Zinsen senken. Der Euro tendierte wenig verändert bei 1,2491 Dollar.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,47 % höher bei 10 815 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index legte um 1,3 % zu auf 1060 Punkte. Auch die meisten anderen asiatischen Aktienindizes waren im Plus.

Die Titel des zweitgrößten japanischen Automobilherstellers Honda Motor stiegen um fast zwei Prozent. Aktien des größten japanischen Autobauers Toyota legten um mehr als zwei Prozent zu. Titel des Herstellers von Bürogeräten und Kameras, Canon, der etwa drei Viertel seines Umsatzes in Übersee macht, gewannen knapp ein Prozent.

Der Dollar hat sich nach seinen Gewinnen vom Vortag im asiatischen Devisenhandel gegenüber dem Euro behauptet. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,2491 Dollar nach 1,2496 Dollar im späten US-Handel. Gegenüber dem Yen tendierte die US-Währung bei 108,78 Yen. Der Euro kostete 135,90 Yen.

Am Mittwoch hatte die US-Währung gegenüber dem Euro um 1,5 % zugelegt. Zuvor hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder in ungewöhnlich deutlicher Form die EZB zu einer Zinsreaktion auf die Euro-Stärke aufgefordert. Profitiert hatte der Dollar-Kurs auch von den Äußerungen Greenspans vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses. Er hatte gesagt, die US-Wirtschaft sei stark in das Jahr 2004 gestartet und die Aussichten für eine weitere nachhaltige Expansion seien gut.

Finance Briefing
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote