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Topix, Nikkei & Co Zollstreit drückt die Stimmung am Tokioter Markt

Der US-chinesische Handelsstreit belastet den japanischen Aktienmarkt. Investoren sind besorgt. Zum Wochenbeginn fallen die wichtigsten Indizes.
Update: 18.06.2018 - 08:36 Uhr Kommentieren
Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP
Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: AP)

TokioAnleger in Japan haben sich zum Wochenstart in der Defensive gehalten. Die Börsen dort belastete der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China sowie ein Erdbeben der Stärke 6,1 in der Metropole Osaka.

Der japanische Aktienleitindex Nikkei schloss am Montag 0,8 Prozent schwächer bei 22.680 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab ein Prozent auf 1771 Zähler nach. Die Börse in Südkorea verlor mehr als ein Prozent. In China blieben die Handelssäle wegen eines Feiertags geschlossen.

Wegen des Erdbebens mussten mehrere Fabriken in der Industrieregion ihre Produktion vorübergehend einstellen, darunter auch der Elektronikkonzern Panasonic, dessen Aktien um 2,7 Prozent nachgaben. Die Titel des Energieversorgers Kansai Electric Power gaben zwei Prozent nach. Osaka Gas rutschten um 3,4 Prozent ab.

Auf der anderen Seite deckten sich Anleger mit Aktien von Baufirmen ein, in der Hoffnung auf mehr Aufträge zum Wiederaufbau in der Region. Gefragt waren Titel wie Asanuma Corp, Mori-gumi und Okumura.

In den Fokus der Anleger rückte auch der Handelsstreit, nachdem die USA am Freitag auf chinesische Waren im Volumen von 50 Milliarden Dollar Zölle von 25 Prozent verkündete. Ab dem 6. Juli sollen diese gelten. China reagierte mit Zöllen für in die USA exportierte Waren wie Fleisch, Gemüse, Whiskey und Soja.

Investoren zeigten sich am Montag besorgt, dass der Handelskonflikt weiter eskalieren könnte. US-Präsident Donald Trump könne „den Druck auf andere Länder wie Japan und die Nato-Staaten erhöhen“. Stärker als erwartete Exporte im Mai reichten nicht aus, um den Trend in Tokio umzukehren.

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