UBS-Wealth-Bericht Märkte werden wegen Trump unruhig bleiben

Der amerikanische Aktienmarkt bleibt unruhig: Vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag erwarten Experten keine Entspannung.
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Nach der UBS-Analyse gibt es trotz der Unruhen am Markt Gründe für Optimismus. Unter anderem die US-Steuerreform wird sich nach Ansicht der Experten positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Quelle: Reuters
UBS Wealth Management

Nach der UBS-Analyse gibt es trotz der Unruhen am Markt Gründe für Optimismus. Unter anderem die US-Steuerreform wird sich nach Ansicht der Experten positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken.

(Foto: Reuters)

Nach Einschätzung von UBS Wealth Management wird sich der Sturm, der die US-Aktien am Montag mit ziemlicher Wucht traf, so bald nicht legen.

Die Märkte werden volatil bleiben, bevor am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird. Zudem halten die schwer zu erratenden Aussichten, was die Regierung von Präsident Donald Trump als nächstes tun wird, die Märkte in Atem, schreiben Mike Ryan, Chief Investment Officer für Amerika im globalen Wealth Management der Bank, und David Lefkowitz, leitender Aktienstratege für Amerika, in einer Mitteilung an Kunden. Das gelte vor allem für den Welthandel.

Die US-Aktien taumelten zu Wochenbeginn, angeführt von Technologietiteln. Was den Investoren Sorgenfalten bescherte, war die neuerliche Kritik von Trump an Amazon.com Inc. Darüber hinaus kündigte China als Vergeltungsmaßnahme für die Zölle der USA auf Stahl- und Aluminiumimporte Abgaben auf mehr als 100 US-Produkte an.

„Die unorthodoxe und unvorhersehbare Entscheidungsfindung der Trump-Regierung wird die Märkte wahrscheinlich nervös halten, zumal der Welthandel in den politischen Diskussionen in den Mittelpunkt gerückt ist“, erklären Ryan und Lefkowitz. „Die Märkte dürften in den nächsten Tagen unruhig bleiben, während wir auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag und den Auftakt der Berichtssaison für das erste Quartal in der nächsten Woche warten.“

Der Ausverkauf bei den US-Aktien sei auf „eine Kombination von geopolitischen und fundamentalen“ Gründen zurückzuführen, aber technische Faktoren haben ihm noch verschärft, schreiben Ryan und Lefkowitz. Der S&P 500 Index hatte am Montag nach Verlusten von über zwei Prozent erstmals seit Juni 2016 unter dem Durchschnitt der letzten 200 Tage geschlossen.

Gleichwohl, so erklärt UBS Wealth, gebe es jenseits der Rhetorik über den Handel Gründe, optimistisch zu sein. Einer von ihnen ist ebenfalls Trump zuzuschreiben: Der erwartete positive Einfluss auf die Gewinne der US-Unternehmen durch seine Steuersenkungen.

„Der Gesamtausblick unterstützt weiterhin Risikoanlagen“, schreiben Ryan und Lefkowitz. „Da die Unternehmensgewinne als Nachwirkung der Steuerreform noch stark steigen werden, gehen wir von einem weiteren Anstieg der Aktienmärkte aus.“

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