Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Die US-Aktienindizes S&P 500 und Dow Jones bewegen sich auf Rekordniveau. Doch das könnte sich ändern, prognostizieren Experten.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Sehr geehrter Herr Landgraf,

    wie ist das eigentlich mit Börsenprognosen? Muß man daran glauben oder nicht?

    Der große Mathematiker und Astronom Sir Isaac Newton schrieb dazu: "Ich kann zwar die Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann". Gewiss, Newton ist seit 300 Jahren tot. Sehr lebendig sind aber viele Millionen von Aktienanlegern, die dem Anlagestil "value" folgen. Sie halten die Börsenentwicklung für nicht prognostizierbar.

    Auf der anderen Seite bin ich mir natürlich bewußt, dass wir in Deutschland Meinungsfreiheit haben. Das bedeutet eben auch, dass sich jeder als "Experte" aufblasen und sein Leben lang labern darf. All die vielen "Experten", ich werde ihre Ergüsse wohl aushalten müssen.

    Ihre verehrten Kollegen und Sie könnten mir dabei sehr helfen. Natürlich sollen Sie keine Meinungen verschweigen und auch die eigene Meinung nicht unterdrücken. Aber Sie sollten sonnenklar kenntlich machen, dass es ich dabei um bloße Meinungen handelt, die mit der "Wahrheit" oder "höheren Erkenntnissen" nicht das Mindeste zu tun haben.

    Warum ich von den "Experten" so wenig halte? Fragen wir doch einmal, wo die Herren bei den beiden größten Börseneinbrüchen des Jahrtausends waren. Keiner von denen ahnte, dass Anfang 2000 der DAX zu einer beispiellosen Talfahrt ansetzen und bis März 2003 drei Viertel seines Wertes verlieren sollte. Verborgen blieb unseren hochmögenden "Experten" auch, dass danach die Kurse wieder in die Höhe schiessen und in nur drei Jahren wieder die alten Höchststände erreicht werden sollten. Beim zweiten großen Einbruch, von Anfang 2008 bis März 2009, verlor der DAX 55 %. Danach zogen die Börsenkurse wieder steil nach oben. Und unsere "Experten" waren wiederum ahnungslos wie neugeborene Kinder. Und entgegen den vielfachen Prognosen hat weder der Brexit noch die Wahl des US-Präsidenten die Börsenkurse in den Keller getrieben.

Mehr zu: US-Aktien - Die Skepsis an der Wall Street nimmt zu

Serviceangebote