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US-Börsen Euro-Krise zieht US-Börsen nach unten

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„Europa sieht einfach nicht gut aus“

Börsianer richteten den Blick auf Europa, wo die deutsche Regierung Griechenland offen mit dem Stopp weiterer Hilfen drohte, sollte das Land die zugesagten Reformen nicht umsetzten. In Italien regt sich zudem immer stärkerer Widerstand gegen den Sparkurs, den die Regierung verschärfen will.

Im Moment müsse man sich auf Europa konzentrieren, sagte Stephen Massocca von Wedbush Morgan in San Francisco. „Und das sieht einfach nicht gut aus.“ Im Prinzip drehe sich auch an der Wall Street alles darum, was in Italien, Griechenland und Deutschland passiere: „Das ist das große Thema.“

Bei den Einzelwerten lagen Finanzwerte im Mittelpunkt. Die „Financial Times“ berichtete, mehreren großen US-Banken sei im Streit über die Vergabepraxis von Hypothekenkrediten von den Behörden ein Deal angeboten worden. Dieser würde ihre gesetzliche Haftung gegen eine Milliardenzahlung einschränken. In den USA gehandelte Credit-Suisse-Aktien stürzten fast 13 Prozent ab, Scheine der Bank of America verloren 3,6 Prozent. JPMorgan Chase lag 3,4 Prozent im Minus.

Auch der Mischkonzern United Technologies wurde abgestraft, obwohl er trotz der Wirtschaftsflaute seine Geschäftsziele bekräftigte. Die Papiere des Konzerns schlossen 0,8 Prozent im Minus.

Kräftig aufwärts ging es dagegen für die Aktien des US-Verpackungsunternehmens Temple Inland. Sie gewannen 25 Prozent auf 30,85 Dollar nachdem der Konkurrent International Paper mit seinem Übernahmeangebot über 3,7 Milliarden Dollar erfolgreich war. International Paper bietet 32 Dollar je Anteilsschein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,12 Milliarden Aktien den Besitzer. 814 Werte legten zu, 2189 gaben nach und 82 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1.73 Milliarden Aktien 870 im Plus, 1638 im Minus und 90 unverändert.

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