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US-Index S&P 500 Bestes erstes Quartal seit über einem Jahrzehnt

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Analysten warnen vor Ende der Aufwärtsbewegung

Dass sich die Aktien derzeit so deutlich von defensiven Anlageformen wie Gold absetzen können wird am Markt als zunehmende Risikoneigung interpretiert. Optimisten deuten es als Reaktion auf zunehmende Hinweise für eine sich verstärkende Konjunkturerholung und wieder wachsende Unternehmensgewinne.

Skeptiker, darunter der US-Notenbankpräsident Ben S. Bernanke, verweisen auf den weiterhin möglichen Bedarf von Stimulierungsmaßnahmen und verweisen darauf, dass die Rally bereits zu weit vorgelaufen sein könnte. Prominente Vermögensverwalter wie Laszlo Birinyi deuten die sinkenden Edelmetallpreise derzeit aber eher als gewichtiges Zeichen für weiter nachlassenden Pessimismus.

„Das Problem von Gold ist doch, dass die Anleger beginnen, die Konjunkturerholung ernst nehmen“, sagte Birinyi von Birinyi Associates Inc. in Westport in Connecticut bereits am 29. März in einem Telefoninterview. Zwar wachse das Vertrauen, sagte er, „aber weiterhin sind die Leute doch sehr auf die Gefahren fokussiert. Tatsächlich erinnert derzeit vieles an das vergangene Jahr, als die Anleger vornehmlich nach der Devise ’verkaufe im Mai und gehe weg’ handelten und den Markt tatsächlich vor der Jahresmitte verließen", sagte er.

Unter den stützenden Faktoren für die Börsen finden sich hohe Unternehmensgewinne, die von verbesserten Industrie- und Einzelhandelsumsätzen angeschoben wurden, und zusätzlich die ermutigenden Zeichen aus der Europäischen Politik zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise. Damit sank die Rolle von Gold als Schutz vor drohenden Verlusten.

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1 Kommentar zu "US-Index S&P 500: Bestes erstes Quartal seit über einem Jahrzehnt"

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  • Der Standardwerteindex Standard & Poor’s 500 ist nicht der Leitindex, auch wenn zwischen Anfang Januar und Ende März das stärkste erste Quartal seit 1998 verzeichnet und den Goldpreis so deutlich geschlagen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Es muss abgewartet, wie sich die weitere Entwicklung bezüglich der Realität der Durchführbarkeit der Goldgewinnung aus Meerwasser, lt. einem Patentantrag, ergibt.
    Weiterhin ist es interessant zu beobachten, wie oft das Aktenzeichen : 10 2010 048 112.1 beim DPMA in München angeklickt wird. Es ist eine sehr interessante Patentanmeldung. Der Patentanmelder ist dabei mit einer TU ein Experiment durchzuführen, um die Durchführbarkeit nachzuweisen. Dann würde der Goldpreis tatsächlich sehr tief fallen.
    Was würde dann den Nationen passieren, die über sehr grosse Mengen Gold verfügen? Lt. Patentbeschreibung wäre dann es möglich, eine tägliche Förderung von ca. 600 Kg Gold je Anlage zu realisieren. Welchen Wert würde dann das Gold noch haben?