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Vor Intel-Zwischenbericht - Ölpreis steigt erneut Wall Street schließt im Plus

Optimismus vor der Veröffentlichung des Zwischenberichts des weltweit führenden Chipherstellers Intel hat den US-Börsen am Donnerstag zu leichten Kursgewinnen verholfen und die führendenen Indizes im Plus schließen lassen.

HB NEW YORK. Die Rede des US-Notenbankchefs Alan Greenspan vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses kurz nach Handelsbeginn habe den Markt dagegen nur für kurze Zeit beeinflusst, hieß es von Händlern.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Handelsverlauf zwischen einem Hoch von 10.526 und einem Tief von 10.443 Punkten. Er verließ den Handel um 0,25 Prozent höher bei 10.503 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,52 Prozent auf 1200 Zähler zu. Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq gewann um 0,81 Prozent auf 2076 Stellen.

"Die Aktien haben sich kaum bewegt und sich irgendwie unentschlossen gezeigt", sagte Händler Jay Finkel von Lord Abbett. Greenspan habe nur bestätigt, was sowieso schon erwartet worden war, etwas wirklich Alarmierendes für den Markt habe es nicht gegeben. "Was Greenspan gesagt hat, war weniger schlimm als es hätte sein können, und das hat die Aktien steigen lassen", bekräftigte auch Robert Drust von Wedbush Morgan.

Nach den Worten des Notenbankchefs steht die US-Wirtschaft auf einer soliden Basis und muss derzeit keine Inflationsgefahren befürchten. Daher bleibe die Fed bei ihrer Haltung, wonach die lockere Geldpolitik beendet werden könne.

Die Entwicklung der Leitzinsen wird an der Wall Street besonders aufmerksam verfolgt, verteuern hohe Zinsen doch die Kredite.

Intel-Aktien beflügelten die Nasdaq und stiegen um rund 2,2 Prozent auf 27,70 Dollar. Vom positiven Trend konnten auch andere Chiphersteller profitieren: Altera-Papiere gewannen um 1,7 Prozent hinzu auf 22,13 Dollar, Aktien des US-Technologieunternehmens Applied Materials legten um rund drei Prozent auf 17,40 Dollar zu. Im nachbörslichen Handel gaben allerdings die Intel-Aktien auf 27,26 Dollar, nachdem das Unternehmen nach Börsenschluss die Spanne seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal auf 9,1 bis 9,3 Milliarden Dollar von 8,6 bis 9,2 Milliarden Dollar geändert hatte.

Ein erneut steigender Ölpreis machte die großen US-Ölunternehmen zu Gewinnern an der Wall Street. Papiere von Exxon Mobil stiegen beispielsweise um rund drei Prozent auf 58,44 Dollar. Aktien des US-Energieunternehmens Chevron legten um rund 2,2 Prozent auf 56,01 Dollar zu.

Ein Barrel (etwa 159 Liter) US-Rohöl kostete im späten Handel 54,24 Dollar - fast einen Dollar mehr als am Vortag. Der Preisanstieg war die Folge von Gerüchten über einen möglicherweise in der Karibik bevorstehenden Hurrikan, der im Golf von Mexiko die Öl-Produktion zeitweise behindern könnte.

Zu den Verlierern zählten Aktien des Transportunternehmens FedEx, das die steigenden Benzinpreise mit als erstes zu spüren bekommt. Zudem hatte Morgan Stanley die Gewinnprognosen für das Unternehmen gesenkt. Die Papiere gaben um rund 2,3 Prozent auf 87,62 Dollar nach.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,43 Milliarden Aktien den Besitzer. 1908 Werte legten zu, 1358 gaben nach und 180 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,65 Milliarden Aktien 1819 im Plus, 1182 im Minus und 180 unverändert.

An den US-Kreditmärkten sanken die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel um 3/32 auf 101-12/32. Sie rentierten mit 3,954 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 7/32 auf 117-22/32 und hatten eine Rendite von 4,237 Prozent.

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