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Währung Eurokurs erneut über 1,49 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Dienstag gestützt durch schwache amerikanische Einzelhandelsumsätze zeitweise über 1,49 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,4 884 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,6 719 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Dienstag gestützt durch schwache amerikanische Einzelhandelsumsätze zeitweise über 1,49 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,4 884 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,6 719 Euro wert. Der Euro war im Tagesverlauf zeitweise bis auf 1,4 921 Dollar gestiegen. Seinen bisherigen Rekordstand hatte der Euro im November bei 1,4 966 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4 886 (Montag: 1,4 895) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6 718 (0,6 714) Euro.

"Derzeit spricht alles gegen den Dollar", sagte James Round, Devisenexperte von der Landesbank Rheinland-Pfalz. "Die am Nachmittag veröffentlichten sehr schlechten Konjunkturzahlen aus den USA zeigen die Schwäche der US-Wirtschaft." So sind die US-Einzelhandelsumsätze im Dezember auf Monatssicht überraschend um 0,4 Prozent zurückgegangen. Volkswirte hatten zuvor mit unveränderten Umsätzen gerechnet. Auch ein viel beachteter Frühindikator für die Region New York schwächte sich im Januar überraschend deutlich ab.

Der Euro schaffe es derzeit jedoch noch nicht sich dauerhaft über 1,49 Dollar zu stabilisieren, sagte Round. Die Positionierung der Markteilnehmer verhindere hier einen raschen Anstieg. Der Euro werde daher nur schrittweise voran kommen. Ein rascher Anstieg auch über die Marke von 1,50 Dollar sei daher noch nicht zu erwarten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,75 650 (0,76 000) britische Pfund , 160,02 (160,55) japanische Yen und auf 1,6 218 (1,6 265) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 913,00 (902,00) Dollar gefixt.

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