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Wall Street Erneut aufflammender Handelsstreit belastet US-Börsen

Sorgen vor einem bevorstehenden Handelskrieg zwischen den USA und anderen Ländern setzten der Wall Street zu.
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Gefragt waren die Anteilsscheine von General Motors mit einem Kursaufschlag von fast 13 Prozent. Quelle: dpa
Händler an der Wall Street

Gefragt waren die Anteilsscheine von General Motors mit einem Kursaufschlag von fast 13 Prozent.

(Foto: dpa)

New YorkDer von US-Präsident Donald Trump entfachte Zollstreit hat die New Yorker Börsen am Donnerstag belastet. Die Anleger gingen in Deckung, denn die USA und die Europäische Union steuern auf einen Handelskrieg zu. US-Handelsminister Wilbur Ross kündigte an, ab Freitag würden die neuen Zölle auf Stahl- und Aluminium-Lieferungen auch für die EU gelten. Diese stellte Gegenmaßnahmen in Aussicht.

Bei Handelskriegen könnten alle Seiten nur verlieren, warnte Ökonom Carsten Hesse von der Berenberg Bank. „Kurzfristig hat das Einfluss auf das Vertrauen und damit auf das Wirtschaftswachstum.“ Eine protektionistische Politik habe in der Vergangenheit der Wirtschaft eines Landes immer geschadet, kommentierte Analyst David Madden von CMC Markets UK.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent tiefer auf 24.415 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,7 Prozent auf 2705 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 7442 Punkte. In Frankfurt ging der Dax an Fronleichnam 1,4 Prozent tiefer bei 12.604 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 verlor ein Prozent auf 3406 Zähler.

„Viele Baustellen, wenig Durchblick. Die Wall Street sucht ihren Kurs“

Bei den Einzelwerten stürzten die Aktien der Warenhauskette Sears um mehr als zwölf Prozent ab. Anleger flohen in Scharen, nachdem der Gewinn im Quartal um fast 30 Prozent eingebrochen war. Auch beim Discounter Dollar General enttäuschten die Umsätze. Die Titel gaben mehr als neun Prozent nach.

Gefragt waren dagegen die Anteilsscheine von General Motors mit einem Kursaufschlag von fast 13 Prozent. Der japanische Investor Softbank gibt der Autobranche mit einer Geldspritze in GM neuen Schub bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien. Über seinen Vision Fund steckt Softbank 2,25 Milliarden US-Dollar in die auf das autonome Fahren spezialisierte Sparte GM Cruise. Nach der Transaktion sind die Japaner mit fast einem Fünftel an der GM-Tochter beteiligt. GM kündigte an, zusätzlich noch 1,1 Milliarden Dollar für das Geschäft aufzuwenden.

Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen auch die Aktien von Snap. Die Papiere des Betreibers des Messagingdienstes Snapchat verteuerten sich um 3,8 Prozent auf 11,39 Dollar, nachdem ein Broker die Bewertung mit einem Kursziel von 17 Dollar aufgenommen hatte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,38 Milliarden Aktien den Besitzer. 1195 Werte legten zu, 2187 gaben nach und 152 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,46 Milliarden Aktien 1140 im Plus, 1796 im Minus und 219 unverändert.

  • rtr
  • dpa
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